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Thema: Auswahlhilfe schwere Spinning Reiserute

  1. #1
    Benutzer Raubfischjäger
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    Auswahlhilfe schwere Spinning Reiserute

    Hallo liebe Angelfreunde,

    Ja, vielleicht geht die Corona-Pandemie ja irgendwann einmal vorbei und dann kann man vielleicht wieder reisen. Und seit die Swiss Ovesized Luggage nach Destination verrechnet, was für die Ferien in den USA 270.- hin & zurück bedeutet (früher war's knapp die Hälfte), muss ich mir gut überlegen, ob ich meinen schönen PLANO Gewehrkoffer mit auf die Reise nehme.
    20151024_105443-54.jpg
    Obwohl ich finde, dass der mir der wirklich gut gelungen ist - aber sei's drum.

    Wenn man beim Zusammenstecken acht gibt und Ferule-Wax verwendet, dann halten die Dinger auch problemlos. Die Qualität möchte ich nicht grundlegend beurteilen, denn wie es scheint sind Reiseruten generell eher im tieferen Preissegement angesiedelt und eine 80.- Reiserute mit einer dreimal teureren 2-teiligen zu vergleichen macht meiner Meinung nach wenig Sinn.
    Ich vermute mal das liegt an der eher preissensitiven Kundschaft (Enthusiasten kaufen eher Einteilige als vierteilige), aber der Markt hätte in meinen Augen noch Potential.

    Also: Die Rute soll eine Spinnrute werden für's schwere Hecht (80g max - für Köder um oder jenseits der 100g verwende ich dann doch lieber eine Caster) und Shore-Fishing.

    Ein 60g Jig muss sie packen, deswegen wäre mein oberes Ziel WG 80g. Da ich sowohl vom Boot und selbstverständlich von der Küste eher längere Modelle bevorzuge wäre die Mindestlänge 2.60m. Bei 3.00 m wäre auf jeden Fall Schluss. Ein Segment sollte unter 80cm liegen (ideal 75cm), sonst wir's sehr schnell eng eine Tasche zu finden, welche den Koffermassen der Fluggesellschaften noch entspricht (ich glaube das ist L+B+H = 156 cm).
    Verbindung über Spigot-Ferrules - in meinen Augen die beste Steckverbindung.

    Aktion: Für Shore-Jigging wäre mir eine Regular am liebsten. Aber die Rute soll ja schon auch ein bisschen Allround können - am Ende habe ich rausgefunden, dass mir "Regular-Fast" fast am besten taugt. Damit fische ich Swimbaits, grosse Spinner und Spinner-Baits und es geht auch mal um einen Wobbler durchzukurbeln. Zudem geht auch das Werfen der eher schwereren Köder leichter von der Hand.

    Optisch muss die Rute auf jeden Fall auch etwas hermachen, dunkler Blank, keine allzu aufdringlichen Farben, EVA Griff.
    Anständige Komponenten gerne.
    Fuji macht in meinen Augen gute Ringe & Rollenhalter - müsste aber nicht unbedingt Fuji sein, aber leider ist es oft so, dass wenn es nicht Fuji ist, dann ist es irgend so ein Noname Zeugs.

    Der ideale Preis bewegt sich in meinen Augen so um 250.-

    Ich finde immer das ist ganz generell ein gutes Preissegment weil man in der Regel sehr viel für sein Geld bekommt. Bei Ruten sehe ich das genauso.

    Das ist so in etwa das was ich gefunden habe:

    Ganz unten im Preissegement wäre wohl die Berkley Naumad.
    Tja, nicht mein Favorit - könnte man mal kaufen und testen und würde man bestimmt wieder los. Aber viel Info gibts dazu nicht..

    Dann - Fox Rage Prism X - Preismässig etwas darüber, aber ähnlich dürftig..

    Ein Beitrag aus der Schweiz - Stucki Thun DeLuxe Travel Spin. Preismässig geht's eher auf die 200.-
    Design na - ja. Komponenten - Fragezeichen.

    Ein paar sehr interessante Beiträge liefert Sportex.
    Erstmal die Black Pearl GT3. Knapp 200.- Modell 270, 80g - check. Gefällt mir nicht besonders, es mag blöd klingen, aber es ist hauptsächlich der Foregrip. Diese Rillen und das der zum Blank hin nicht getapert ist. Aber sie macht auch nichts richtig falsch. Wäre schon eher engere Wahl.

    Dann die Carat GT-S - früher unverständlicherweise mit grünen Akzenten - hat mir nicht gefallen. Jetzt macht die optisch was her und interessanterweise kann die wohl in 2.40m und 3.00m gefischt werden. Wäre so ein bissl Boots und Brandungsrute 2-in-1.
    70 gr. WG eher etwas tief, sollte wohl aber für einen 60g Jig schon noch passen.
    Preis - da sind wir jetzt bei 370.- das ist schon eine andere Liga.
    Beim Vollcarbon-Griff frage ich mich schon ob der so haltbar und komfortabel ist wie einer aus EVA. Zudem Aktion - Fast und zum Glück publiziert Sportex auch deflection charts im Katalog - ist Fast. Nicht extrem aber halt trotzdem Fast.

    Zuletzt die Graphenon Travel Ultra - ja, ich nehm's gleich vorneweg - fast 500.- möchte Sportex dafür, die Händler etwas weniger, aber immer noch genug.
    Hier passt die Aktion - davon gibts auch ein Video - im Video ist's wohl nicht die 70g Version, aber man sieht's schon - das kommt in etwa hin.
    Die gibts in 2.65m - hat sechs Teile - die ist dann zerlegt wirklich winzig - aber da frage ich mich dann langsam schon ob die vielen Verbindungen nicht doch einen Einfluss haben.

    Gerne greife ich bei Ruten auch immer zu japanischen Modellen, aber leider gibts da wirklich nix schlaues (= Ich habe nix gefunden).
    Das obere WG für Reiseruten scheint bei denen bei 60g zu liegen (MajorCraft Corstage, Shimano Freegame XT, Daiwa Morethan Mobile sogar nur bis 50g).
    Da ist Schluss. Und ich möchte keine 60g Rute mit einem 60g Jigpara belasten. Da habe ich einfach kein gutes Gefühl beim Werfen.

    Meine Tendenz wäre am Ende klar bei Sportex. Werfe ich alles über Bord und gebe sinnlos Geld aus für die Graphenon? Die logische Wahl scheint mir die Carat GT-S zu sein. Aber taugt ein vollcarbon Griff? Der scheint mir für eine 3 m auch recht kurz. Zudem werde ich dann mit 2.40 vom Boot wirklich glücklich? Oder werde ich vielleicht gerade deswegen glücklich?

    Aber ich kenne Sportex überhaupt nicht - über die Ruten gibts keine Videos - respektive nur Gelaber.
    Was denken sich denn die Hersteller?! Ich möchte Gelaber sehen? Gelaber kann ich auch lesen! Sehen möchte ich wie sich die Rute biegt! BESONDERS bei den Reiseruten!

    Ich weiss es nicht - wenn jemand noch etwas an Modellen beizutragen hat dann gerne.

    Ich bin ein bissl ratlos..

    Viele Grüsse

  2. #2
    josefbepperlsepp Board-Inventar Avatar von sepp
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    Servus Seerabe,

    ich fische eine Zenaq EP 73 S.

    Hab damit nen ü1,30er Dorsch und meinen ersten Meterbutt erlegt. Also die kann was. Aber sie ist zu teuer und wohl auch zu kurz für Dein Ansinnen. Als leichtere Version gäbe es noch die EP 67 S, aber wie gesagt teuer und vlt zu kurz.

    Dann habe ich mir dieses Jahr noch einen Schnapper zugelegt Balzer FlexoPIlk Travel 71 North. Die hab ich bei meinem lieben Freund Tin schonmal zur Probe gefischt und war ganz begeistert was so ein u100 Euro Stock alles kann.

    Viele Grüße
    Sepp
    . . . so vui schee unser boarisch Hoamadl . . .

  3. #3
    Spezialist Raubfischfänger
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    Von Majorcraft gibt es dreiteilige Shorejigging Ruten, da sollte was passendes zu finden sein.
    I´m easily satisfied with the very best. W.C.

  4. #4
    Benutzer Raubfischjäger
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    Hi Sepp, hallo Windwarrior -
    Vielen Dank erstmal für die Antworten - die beiden vorgeschlagenen Modelle sind mir deutlich zu kurz.
    Von Zenaq gäbe es ja noch die EP83S - die ist mit 8'3" auch eher zu kurz, mit drei Teilen ist das Packmass aber dann wohl über 80 cm also ironischerweise zu lang :D. Das Wurfgewicht ist mit bis zu 120g zu hoch und dann kostet das Rütchen um 900.-

    Aber wie Du ja bereits sagtest - für eine Rute die nur 11.1% davon kostet bekommt man nicht 9x weniger - sondern erstaunlich viel geboten.

    MajorCraft gibts die Crostage. Genau ein Modell für Light Shore Jigging, vier Teile für 9'6" aber nur 40g Wurfgewicht. Das ist klar nicht genug für einen 60g Jig.

    Ich hirne an der Sportex Carat GT-S. Der Vorgänger (mit den grünen Akzenten) wurde als Sportex Carat Special XT als Neuheit 2018 vorgestellt und ist nun schon ausser Produktion. Dieser kurze Produktzyklus gibt mir schon ein bisschen zu denken.


    Dann habe ich wirklich noch ein paar Fragezeichen bezüglich des Carbon Griffs.
    Warum macht man denn so einen?
    Weil er leicht ist, würde ich sagen - oder?
    Kein zusätzliches Material, sondern im Prinzip den Blank "aufgeblasen".

    Aber warum bei einer 3 m Rute bis 70g Wurfgewicht?
    Da denkt sich doch keiner "Ich hoffe der Griff ist leicht!"

    Die hat auch keinen Foregrip - das wird doch maximal Kopflastig? Und wenn ich da meine 4500 DAIWA ranschraube erst recht..

    Was nützt der leichteste Griff, wenn ich am Ende eine Kopflastige Rute ballancieren muss? Das wäre doch ein schwererer Griff (counter weight) viel klüger?!

    Oder mache ich hier einen Überlegungs-Fehler?

  5. #5
    Benutzer Raubfischjäger
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    Mal so ne ganz allgemeine Frage - wie sieht's denn mit Sportex so ganz generell aus? Wie gesagt, ich hatte noch nie eine Sportex in der Hand.
    Bauen die anständige Ruten, welche dem eher gehobenen Preisniveau genügen?

  6. Nippon-Tackle
  7. #6
    Spezialist Raubfischfänger Avatar von OHKW
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    Zitat Zitat von Seerabe Beitrag anzeigen
    Mal so ne ganz allgemeine Frage - wie sieht's denn mit Sportex so ganz generell aus? Wie gesagt, ich hatte noch nie eine Sportex in der Hand.
    Bauen die anständige Ruten, welche dem eher gehobenen Preisniveau genügen?
    Sportex baut eigentlich top Salzwasserruten da sie größtenteils ziemlich auf Stabilität ausgelegt sind. Vom WGW auch durchwegs ziemlich underrated (werfen viel mehr als angegeben). Was man bei Sportex wohl eher nicht findet sind Finesse optimierte Ruten, auch wenn sie versuchen sie als solche zu verkaufen ^^. Also für light Jigging und Shore Jigging wirst du fündig.
    Meine letzte Sportex war, wenn ich mich recht erinnere, eine Absolut. Die verwende ich nach wie vor gerne da sie vom Gewicht her schön leicht ist. Leider sind die Nachfolgemodelle wieder deutlich schwerer.
    Lange Rede kurzer Sinn: Wenn man eine Gummifischrute mit maximaler Rückmeldung sucht, würde ich eher nicht zu Sportex raten, aber ansonsten grundsolide wertige Ruten mit Hang zur Unverwüstlichkeit ;P

    @Topic
    Im St.Croix Lineup finden sich einige (auch high endige) Travel Varianten.

  8. #7
    josefbepperlsepp Board-Inventar Avatar von sepp
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    hatte gestern mal bei St. Krax geguckt aber Tomaten auf den Augen

    ansonsten war Fredi sehr zufrieden mit seiner Sportex.

    https://www.fishing-for-men.de/showt...hlight=sportex
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  9. #8
    Nils-Master Board-Inventar Avatar von Fritze
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    @ Seerabe,

    hm die Carat Spezial XT ist aus dem Programm? Du meinst die Carat Spin, ja die ist leider raus.
    Ich habe mir letztens erst die 2,70 m Carat Spezial XT WG 60 g Version gekauft, die mit WG 80 / 2,70 m fische ich schon länger.

    Etwas sensible Spitze und dahinter ein extrem zähes Rückgrat. Die halten was aus. Ich werfe Shads um 18 cm damit, die ca. 80 g wiegen - bis 60 m schaffe ich damit.
    Bei den neuen Sportex Ruten ist die ehemalige Kopflastigkeit auch fast beseitigt. Bei den höheren WG`s ist das noch leicht zu merken.

    Hier was zu den Biegekrurven der Sportex Ruten, das passt so auch. Ich habe inzwischen 8 Modelle von denen im Einsatz. Für den See-Einsatz auch mal die Captor Spin Serie ansehen.

    rutenaktionen-spinnruten2019.pdf
    Geändert von Fritze (05.11.2020 um 12:41 Uhr)
    Wir lichten den Anker und prüfen den Wind
    und nur der Würfelbecher hat unseren Kurs bestimmt ...

  10. #9
    Benutzer Raubfischjäger
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    Hallo zusammen,

    St. Croix kann man bei den Reiseruten vergessen - ich fand immer nur die Triumph Serie und sind alle soweit ich gesehen haben <7 ft. und erfüllen auch sonst keine meiner Kriterien (e.g. Wurfgewicht, Korkgriff, etc).

    Das klingt ja für Sportex mal nicht so schlecht. Vielen Dank Sepp auch für den Link auf den Bericht. Der klingt ja wirklich gut. Zweifel habe ich aber leider immer noch bezüglich der Aktion - nicht die Aktion des vorgestellten Modells von 2015, sondern die des aktuellen Modells von 2021. Die Carat XT gibt's auf der Sportex Seite nicht mehr zu finden - die wird meines Erachtens nicht mehr hergestellt.

    Für's Shore Jigging und die "Einleier" Köder, für welche die Rute gedacht ist, ist einfach eine Regular-Fast Aktion am besten. Ist die Rute zu hart, dann ist die gewünschte Führung nicht möglich. Ausserdem habe ich mit etwas nachgiebigeren Rutenspitzen auch weniger Aussteiger im Drill.

    In der neuen Rutenaktions-Grafik sind die Carat GT-S als die "drittschnellste" abgebildet.
    Das ist natürlich keine Hearty Rise Predator II, welche für diese Art der Köderführung auch komplett ungeeignet wäre, aber die sieht einfach mir deutlich zu "schnell" aus.
    Irgendwo bei der Black Pearl wäre okay, um die Styx würde ich die Aktion für diese Art der Fischerei als gut bezeichnen.

    Aber - typischerweise kommt diese Erkenntnis genau dann, wenn ich mich davon überzeugt habe, dass es durchaus wünschenswert wäre für die Angelei vom Boot eine etwas kürzere 8' oder 8'6" Rute zu haben.

    Beim Angeln von der Küste aus, sind 3.00 m angebracht. Für Würfe, Köderführung, Vermeidung von Hängern und Führung des Fisches im Drill ist diese Länge in meinen Augen einfach nötig.
    Früher habe ich für's Shore Jigging (& Plugging) eine 12' lange dreiteilige DAIWA Tournament Master Surf verwendet, welche ich eigens aus Australien importiert habe, da es damals kein vergleichbares Modell auf dem Markt gab. 12' sind eher lang (insbesondere hatte die einen sehr langen Griff), aber bei 3 m sollte in etwa das Optimum liegen.

    Die Carat GT-S punktet hier, das macht aber die Aktion auch nicht besser.

    Spannend sieht übrigens die neue Skywalker Serie von Hearty Rise aus - Ruten für jede möglich Anwendung - als Reiserute konzipiert. Leider gibt's die erst in Taiwan und generell sehr wenig Infos dazu..

  11. #10
    Spezialist Raubfischspezialist Avatar von Gilbert
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  12. #11
    Spezialist Raubfischfänger Avatar von OHKW
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    @Seeraabe
    Die Triumph sind das absolute Billigsegment. Sowas kannst auch direkt im Angelladen von der Stange kaufen.

    Hätte eher an Legend Trek oder Tidemaster Travel gedacht. Die Avid gibts ja offenbar nicht mehr als Travel Variante.
    Haben halt Korkgriff.

    Sportex ist für 80g Hechtrute sicher auch nicht falsch, wenn du da was transportierbares findest.

    Reiseruten ist halt generell schwierig. Ein Rodcase wo 7 Fuß einteilige Ruten reingehen ist evtl. die bessere Idee.
    Geändert von OHKW (06.11.2020 um 13:50 Uhr)

  13. #12
    Nils-Master Board-Inventar Avatar von Fritze
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    @ Seerabe, 3,00 m ist für "vom Boot" aus sicher zu lang. 2,70 sind aber gut machbar.

    Die schon mal beäugt:
    https://www.sportex.de/produkte/salmon-de-luxe-travel/

    Die WG Angaben bei Sportex stimme bisher bei den von mir verwendeten Modellen. Die Salmon Travel kenne ich jedoch nicht.
    Stimmt, die Carat XT Travel ist nicht mehr im Katalog, wurde wohl durch GT-S ersetzt. Mal surfen, irgend ein Shop hat die evtl. noch vorrätig.
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  14. #13
    Benutzer Raubfischjäger
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    @OHKW
    Das Rodcase ist eben genau das was es zu vermeiden gibt.
    Ich habe ja bereits einen tollen Rutenkoffer, der unverwüstlich ist, 2-teilige Ruten bis 2.70 aufnimmt (1-teilig ist für mich so oder so nicht praktikabel und fällt deswegen weg), innen gepolstert ist und die schönen Stücke gut schützt, mit seinen Rädern super zu transportieren ist und auch noch gut ausschaut (Siehe oben).

    Das hat mich früher pro Reise um 120.- gekostet. Aber seit die Preise steigen wird schnell das doppelte, interkontinental sogar das dreifache fällig. Da muss man rechnen.
    Nebenbei heisst's seit zwei Jahren Familienurlaub (die Gelegenheit hatten wir allerdings noch nicht). Und mit den Kiddies sind wir definitv an einem Punkt wo für ein paar Jahre die Fischerei im Urlaub notgedrungen etwas in den Hintergrund rücken muss. Wenn die Rute in den Koffer geht habe ich eine Chance, sonst muss ich halt auf's Angeln verzichten.

    Aber ich schweife ab.

    Es gibt viele Reiseruten - es gibt z.B. auch die vielgenannte DEPS Huge Custom als Reiserute.
    Wenn man die Steckverbindungen richtig pflegt, dann sind die in meinen Augen ebenso robust wie jede andere Rute. Seit Jahren fische ich eine vierteilige ABU Garcia World Monster WMSC 734H aus dem Japan-Programm von ABU als vielseitige Jerkbait und Swimbait Rod und habe über die Rute meine bisher stärksten Fische gefangen. Die gibt sich keine Blösse dabei.
    https://youtu.be/g15XgYx6CSs

    Aber man muss sich sehr gut umschauen und die Rute am Ende vielleicht auch irgendwo in Übersee bestellen - aber das ist ja kein Problem. Würde ich nur das kaufen, was in der Schweiz verfügbar ist, dann wäre ich so oder so stark limitiert.

    Die Hearty Rise Skywalker Shore Jigging wäre genau das gewesen, was ich mir vor vier Jahren gewünscht hätte. Aber wann ich das nächste Mal an einen Shore komme? Wer weiss?

    Und ich sehe es ähnlich wie Du, Fritze - 2.70 m gehen vom Boot (Ich nutze auch eine DAIWA Labrax AGS 90M), und gehen auch von der Küste. Müsste ich mich für 2.70m entscheiden, dann wäre es wohl die Sportex Black-Pearl GT-3 in 2.70 m und 80g WG.
    Klingt nach einem guten Kompromiss.

    In vielerlei Hinsicht vielleicht mit ein paar Schönheitsfehlern, ABER wenn ich jetzt keine Kompromisse eingehen möchte, würde ich vielleicht nach einer 8' oder 8'6" für die Angelei vom Boot schauen. Etwas kürzer ist einfacher, wenn man zu zweit oder gar mal zu dritt auf dem Boot ist.
    Und die Skywalker Shore Jigging für's Shore Jigging.
    Das wären dann aber zwei Ruten obwohl ich eigentlich die Absicht hatte nur eine zu kaufen.

    Die Salmon De Luxe Travel wird in der Aktion als Extra-Fast angegeben. Das macht für eine Salmoniden-Rute in meinen Augen zwar wenig Sinn, aber es liegt auf jeden Fall ausserhalb meiner Spezifikationen. Der Korkgriff kommt dann noch obendrauf.

  15. #14
    Spezialist Raubfischfänger Avatar von OHKW
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    Jaaaaaaa, das mit den Fluglinien ist nervig. Wir hatten meist in eine Richtung kostenfreies Sondergepäck, aber retour dann immer draufgezahlt (selbe Fluglinie!). Mit Rebranding Geschichten wie Purefishing und HR hab ich persönlich keine guten Erfahrungen gemacht, da zahlst nur für die Werbung.
    Nachdem du ja in die USA fährst, wäre vielleicht folgende Vorgehensweise interessant:
    Du kaufst das Tackle vor Ort (US tackle shopping ist sicher interessant) und lässt dir im Shop eine Versandverpackung geben (massives Kartonrohr). Nachdem du das Gerät im Urlaub verwendet hast, schickst es mit Fedex vor der Abreise nach Hause. Da kann dir eventuell auch das jeweilige Geschäft helfen. Kostet ca. 100USD, aber du sparst dir für "Übersee" Tackle die ganzen mit Import verbundenen Gebühren bzw. Aufschläge hiesiger Händler.

  16. #15
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger Avatar von wollebre
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    Hast du das schon mal selbst gemacht?
    Bis 430€ kann man zollfrei mitbringen wenn die Artikel bei der Einreise dabei sind. Wenn man die vorab oder nachversendet ist das zolltechnisch ein ganz normaler Import und zahlst Zoll + Einfuhrumsatzsteuer.
    Als persönliches Gepäck kannst das nur erklären, wenn die Rute in der EU gekauft wurde und man das mit dem Kaufbeleg nachweisen kann.
    Die Abgaben werden berechnet auf Kaufpreis + Transportkosten x 3,7% Zoll. Die Zollabgaben werden dazu addiert und auf die Gesamtsumme werden die 19% Einfuhrumsatzsteuer berechnet. Für die Abfertigung musst noch zum Zoll fahren, oder läßt die Abfertigung durch den Kurier machen und zahlst dafür noch eine Extragebühr. Ob sich das dann noch rechnet??
    Autorisierter Jigging-Master Service Partner

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