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Thema: Aktuelle Wallerspinnruten

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Raubfischjäger
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    Aktuelle Wallerspinnruten

    Hallo,

    da ein richtig gutes Wallergewässer direkt vor meiner Haustür liegt möchte mir demnächst eine Kombi zum Spinfischen auf Waller zulegen. Mithilfe der Suchfunktion im Forum konnte ich leider keine aktuellen Beiträge finden.

    Ich möchte die Rute zum Angeln vom Ufer in der Donau und einem kleineren Fluss verwenden. Als Köder verwende ich hauptsächlich Gummifische (~16cm), aber auch Blinker.
    Nach ausgiebiger Internet-Recherche bin ich auf einige mögliche Kandidaten gestoßen.

    Für eine Rolle habe ich mich ebenfalls noch nicht entschieden. Vermutlich wird es hier ein 4000er oder 5000er Modell. Die Shimano Saragossa SW in 6000 (gleiche Gehäusegröße wie die 5000er nur mit mehr Schnurfassung) hat mir beim ersten Begutachten im Angelladen ganz gut gefallen. Eine 4000er (z.B. Sustain, Stradic, o.ä.) mit ca 200m 0,32ger Geflochtener würde aber wahrscheinlich auch reichen(?).

    Zu den Ruten:

    1. Zeck Blinker Jörg 2,7m 30-180g WG und ein Rutengewicht von 290g ~160€
    2. Greys Prowla Catfish Spin 2,74m -160g WG und ein Rutengewicht von 330g ~160€
    3. Shimano Beastmaster Catfish Lure 2,7m -200g WG und ein Rutengewicht von 293g ~116€
    4. Sportex Team Waller Z Spin 2,75m 80-150g WG und ein Rutengewicht von 297g ~225€
    5. AFH Leitner Dyna-Cast 2,75m 25-160g WG und ein Rutengewicht von 334g ~165€
    Gerne auch weitere Rutentipps!

    Über Anregungen, Tipps, und eventuelle Erfahrungen würde ich mich sehr freuen!
    Vielen Dank!

    Beste Grüße und Petri Heil
    Mario

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Board-Inventar
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    Zitat Zitat von itse me mario Beitrag anzeigen
    Die Shimano Saragossa SW in 6000 (gleiche Gehäusegröße wie die 5000er nur mit mehr Schnurfassung)...
    Könnte dir da ein Fehler unterlaufen sein? Normalerweise haben 4000 und 5000er Größe das gleiche Getriebe/Gehäuse bei Shimano. 6000er Größe ist dann größer.

    Was Ruten und Rollen angeht, bin ich leider nicht up to date.
    Geändert von Dietmar (04.02.2018 um 19:28 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Raubfischjäger
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    Oh das könnte auch sein! Ich glaube du hast recht :)

  4. #4
    Nils-Master Raubfischspezialist Avatar von Fritze
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    Rolle, auch mal die PENN Atlantis 5000 ansehen. Ich glaube auch die Ebrowallerangler haben die u.a. im Gebrauch. An der Elbe macht sie jedenfalls einen guten Job beim Spinnangeln.

    ... und die Rute 4. dürfte kaum verkehrt sein. Eine WG Stufe höher gibt es die aber auch noch.
    https://www.sportex.de/produkte/team-waller-boje-spin/
    ... dürfte für 16er Gummifische aber nicht sinnig sein. Wobei das ja letztendlich dann doch vom "GAF" abhängig ist.
    Geändert von Fritze (04.02.2018 um 21:08 Uhr)
    ... willst du ein Leben lang glücklich sein, werde Angler ...

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Hi,

    von den aufgelisteten Ruten kenne ich nur die Leitner und die Zeck, wobei ich die Zeck am Wasser nur kurz in der Hand hatte.
    Die Gewichtsangabe aus dem Katalog der Leitner passt leider nicht, das Teil wiegt 360g und damit mehr als die ältere mit mit mehr WG (180g).
    Die Leitner ist etwas weicher und langsamer als die Zeck, genug Bums haben beide.

    Grüße JS
    Geändert von Jan Stuss (05.02.2018 um 15:07 Uhr)

  6. Nippon-Tackle
  7. #6
    ‼️ Angellegastheniker ‼️ Raubfischspezialist Avatar von Belian
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    Hi ,
    unter 200gr Wurfgewicht würde ich mich nicht an ein Fliessgewässer auf Waller trauen , lieber noch kräftiger.
    Müsste ich diese Angelei hier nochmal machen käme meine Tuna Spinne dafür zum Einsatz , eine Xzoga Taka Pi 7525 .
    Mit der 6000er Saragosa SW machst du bestimmt nichts falsch , die schneidet überall ganz gut ab .
    Ich angel weil es keinen Spass macht damit aufzuhören


    Muchas Saludos
    ////////​/

  8. #7
    Erfahrener Benutzer Raubfischjäger
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    Danke Fritze das mache ich! Ja der GAF (größter anzunehmender Fang?) sollte halt berücksichtigt werden. Ich konnte bisher nur die Zeck im Angelladen begutachten. Die wirkt sehr "leicht" und sportlich ;)

    @Belian Meinst du wirklich, dass eine der o.g. Ruten im Drill nachgibt? Die Youtube Videos von 2m+ Wallern an der Blechpeitsche bei Hochwasser sind immer sehr amüsant anzuschauen. Das ist krass Oder geht´s dir da mehr um die Lifting Power?

    @Jan ist die Leitner dann evtl. besser ausbalanciert? 70g mehr ist dann doch eine Hausnummer.

    Vielen Dank schon mal :)

  9. #8
    Erfahrener Benutzer Board-Inventar
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    Hi,

    in meinen Augen gibt es eigentlich "zwei Probleme". Die einen fischen mit Blinkern um die 100 Gramm, um auch große Weiten erzielen zu können. Für solch einen Köder sollte die Rute also in etwa mindestens 150 Gramm Wurfgewicht besitzen. Die anderen fischen mit eher welsuntypischen kleinen Ködern wie z.B. Shads in 12-15 cm oder Blinkern im Bereich von 25-40 Gramm. Ich kennen jemanden, der schwört auf kleine Crankbaits bis maximal 10 cm. Für solche Köder braucht es eigentlich leichtere Ruten, wenn da nicht die Möglichkeit bestünde, das am anderen Ende auch mal ein 2m+ Fisch hängt. In dem Fall hätte die gesuchte Rute also ein Wurfgewicht bis etwa 3 oz. mit einer maximalen Schnurstärke von 60-80 lbs. Ich glaube, die gibt es noch immer nicht. Aber man(n) sollte vielleicht versuchen, möglichst in die Nähe zu kommen. Fischt man in Gewässern, in denen man Fische per Notbremse vor Fluchten in Hindernisse stoppen muß, dann kann die Rute nicht Bums genug haben.

    Mögliche Kandidaten wären vielleicht auch:

    Dreamtackle Monsterspin
    Mosella Mantikor Aramid Waller Spin

    Die Zeck Rute hatte ich bisher noch nicht in der Hand. Man hört aber eigentlich nur gutes von ihr und sie scheint preiswert zu sein. Vielleicht ist sie genau die richte Rute für den Anfang. Später weiss man dann vielleicht was ihr fehlt oder was sie zuviel hat.

    Petri, Dietmar
    Geändert von Dietmar (06.02.2018 um 00:39 Uhr)

  10. #9
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger Avatar von smjonny
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    Hi,

    das mit der 5000/6000 Größe der Saragosa stimmt schon,unterscheiden sich nur von der Schnurfassung,also Spule.

    Ich selbst fische zB. in Spanien am Cinca Segre eine 7000er Atlantis,die in der Größe mit 507 Gramm auch noch leicht ist.

    Zu den von dir genannten kann ich nicht viel sagen,ich fische nur Eigenbau Wallerspinnen,nur sollte man sich nicht unbedingt am angegeben WG aufhängen,zu unterschiedlich können die Aktionen sein.

    Wenn du vom Ufer fischt nimm keine zu kleine Rolle,wenn du mal eine Maschine dranhast wirst du sie evtl. baruchen.
    Gruß und Petri Hans

  11. #10
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Zitat Zitat von Dietmar Beitrag anzeigen
    ...

    in meinen Augen gibt es eigentlich "zwei Probleme". Die einen fischen mit Blinkern um die 100 Gramm, um auch große Weiten erzielen zu können. Für solch einen Köder sollte die Rute also in etwa mindestens 150 Gramm Wurfgewicht besitzen.
    Hi, dabei erkenne ich das Problem jetzt nicht.

    Die Aramid Spin gibt es meines Wissens nicht mehr, die letzten die ich gesehen hatte waren alle in 3m. Würde ich jetzt nicht empfehlen wenn man es nicht braucht.
    Es gab den gleichen Blank in sehr ähnlichem Aufbau dann aber auch von Spro https://www.amazon.de/Spro-Waller-Mo.../dp/B00MYDWG9E, ob es die noch irgendwo gibt weiß ich allerdings nicht. Das Teil ist superstraff, kenne ich von anderen Kev-Blanks gar nicht. Mir war das Teil zu brettig da ich gerade zum Wallerfischen eine durchgehende Aktion bevorzuge.

    Balancepunkt der 160g Leitner habe ich leider nicht mehr 100%ig im Kopf. Die 180er hat den Balancepunkt mit 500g Rolle gerade noch auf dem Vorgriff. Die Balance der neueren kann nur schlechter sein (schwerere Ringe, schwerer Blank, annähernd gleicher Griffaufbau).
    Mit etwas Glück habe ich auf dem heimischen Rechner noch einige Fotos, die mir etwas helfen würden mich zu erinnern.

    Eidt: Sieh an, das ist die 180er Leitner mit 7000er Penn Atlantis (507g), sitzt sogar knapp vor dem Vorgriff der Balancepunkt.



    Grüße JS
    Geändert von Jan Stuss (06.02.2018 um 15:43 Uhr)

  12. #11
    ‼️ Angellegastheniker ‼️ Raubfischspezialist Avatar von Belian
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    Zitat Zitat von itse me mario Beitrag anzeigen
    @Belian Meinst du wirklich, dass eine der o.g. Ruten im Drill nachgibt? Die Youtube Videos von 2m+ Wallern an der Blechpeitsche bei Hochwasser sind immer sehr amüsant anzuschauen. Das ist krass Oder geht´s dir da mehr um die Lifting Power?

    Si , ich denke das du einen guten Fisch in der Strömung mit zu leichtem Gerät nicht halten kannst .
    Jetzt weiß ich natürlich nicht was du unter einen guten Wallerbestand verstehst , viele “kleinere” Fische oder ist dort regelmäßig mit 2 m Fischen zu rechnen ?
    Wie stark sind die Strömungsverhältnisse in deinen Gewässern und kannst du evtl. einige Meter am Ufer mitlaufen?
    Ich gehe ja immer von meinem Hausgewässer den Ebro aus und hier hätten mir die oben genannten Ruten einfach zu wenig Power.
    Ich angel weil es keinen Spass macht damit aufzuhören


    Muchas Saludos
    ////////​/

  13. #12
    Erfahrener Benutzer Raubfischjäger
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    Zitat Zitat von Jan Stuss Beitrag anzeigen
    Es gab den gleichen Blank in sehr ähnlichem Aufbau dann aber auch von Spro https://www.amazon.de/Spro-Waller-Mo.../dp/B00MYDWG9E, ob es die noch irgendwo gibt weiß ich allerdings nicht. Das Teil ist superstraff, kenne ich von anderen Kev-Blanks gar nicht. Mir war das Teil zu brettig da ich gerade zum Wallerfischen eine durchgehende Aktion bevorzuge.
    Habe das Teil lange gefischt und weiß was Du meinst. Unter Belastung ist die Aktion komplett durchgängig. Aber wie Du schreibst, die ist einfach extrem straff. Fischen bis zu einer bestimmten Größe muss man an dem Teil keinen Meter Schnur geben, solange man sich auf den Beinen halten kann. Aber, ein paar Stunden Strecke machen mit der Rute merkt man deutlich im Arm. Nix für Weichpittis, aber für jeden der seine Welse sofort stoppen muss.
    I am haunted by waters

  14. #13
    Erfahrener Benutzer Board-Inventar
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    Zitat Zitat von Jan Stuss Beitrag anzeigen
    Hi, dabei erkenne ich das Problem jetzt nicht....
    .....das es eben auch mit einer Sportex Black Pearl in -80 g geht.

    https://www.youtube.com/watch?v=MGAI8qWgPjw

    https://www.youtube.com/watch?v=BcHUv0eBcV4

    https://www.youtube.com/watch?v=5cIBECbtoDo

    ......

    Zum Werfen eines Rapala J-13 (der in Italien auch am Po recht beliebt ist) ist eine 80-gr.-Rute angenehmer als eine 200-gr-Rute. Trotzdem würde niemand eine 80-gr-Rute als Welsrute bezeichnen. Ich habe hier auch noch eine Mitchel Tournament Track -80 gr. stehen, die hat mehr Rückgrat als eine 120 gr. Rute von Shimano. Das meine ich mit Problem. In vielen Fällen beissen Welse eher auf leichte kleine Köder. Der beliebteste Köder für Welse z.B. in den Rheinhäfen bei Duisburg wiegt zwischen 25-40 Gramm (kleine Pilker, gedoppelte Blinker). Mit einer 80-gr-Rute möchte ich aber nicht eine Notbremsung machen, wenn ein großer Wels in ein Hindernis schwimmt. Schwimmt ein großer Wels aus einem Duisburger Hafen in die starke Rheinströmung, dürfte eine solche Rute auch schnell am Ende sein. Auch einen großen Wels in starker Strömung mit einer solchen Rute nach oben zu pumpen, macht nicht wirklich Spaß. Selbst wenn die Rute dabei nicht bricht, so wird sie aber wohl durch die Überlastung mit der Zeit ermüden und weich werden. Es gibt halt keine 60-80 Gramm Rute mit einer Schnurklasse jenseits der 60 lbs. Ich kenne keine.

    Petri, Dietmar
    Geändert von Dietmar (07.02.2018 um 18:19 Uhr)

  15. #14
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Hm, ich kann immer noch nicht ganz folgen, Bzw. sehe das Problem eher als konstruiert an. Wenn ich Dich richtig verstehe besteht das Problem in der Versuchung mit zu leichten Ruten zu fischen, da kleinere Köder für die Waller attraktiver sein sollen und das fischen damit einfacher / angenehmer ist.
    Das hat man doch wortwörtlich selber in der Hand. Will ich eine möglichst hohe Bissanzahl oder eine gute Quote gelandeter Fische; letzten Endes ist das doch die Fragestellung oder nicht?
    Schwere Rute mit angemessenem Köder funktioniert bei mir jedenfalls super.

    Edit:
    RJ13 ist übrigens einer meiner Lieblingsköder, vermutlich habe ich in den letzten 15 Jahren keinen anderen so lange im Wasser gehabt. Wallerkontakte bisher allerdings 0,0.
    Dabei ist wenn überhaupt nur jeder 2. meiner Waller auch am Welsgerät gefangen, der Rest Beifang beim Hechtangeln auf alle Ködertypen. Besondere Vorliebe für den RJ13 oder kleinere Köder erkenne ich bei mir nicht, lediglich keine gesteigerte Wirksamkeit von (über)großen Ködern.


    Grüße JS
    Geändert von Jan Stuss (07.02.2018 um 13:52 Uhr)

  16. #15
    Erfahrener Benutzer Board-Inventar
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    Zitat Zitat von Jan Stuss Beitrag anzeigen
    Schwere Rute mit angemessenem Köder funktioniert bei mir jedenfalls super....
    Bei uns ist halt eher der Barsch oder Zanderköder die bessere Wahl. Der passt nicht wirklich zur Welsrute.


    Oder du greifst zur Fliegenrute.

    https://www.youtube.com/watch?v=FRC2kP7bhoI

    Na, in dem Kanal / Fluß möchte ich nicht Rotauge sein.

    ...und das spricht dann doch für eine echte Welsrute.

    https://www.youtube.com/watch?v=AySam2h7MRw
    Geändert von Dietmar (07.02.2018 um 20:05 Uhr)

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