Hawk

Reisebericht Tag 6: Großarler Ache

Bewerten
Heute habe ich den Scwarzwald wieder verlassen und bin zum nächsten Ziel meiner Reise aufgebrochen, der Großarler Ache in Östereich. Die letzten 20km gingen entlang der Ache und ich konnte chon den einen oder anderen Blick auf sie werfen, zum Glück glasklares Wasser, perfekt zum fischen.
Gegen 16 Uhr kam ich nach einer diesmal zum Glück ereignislosen Fahrt an und gleich nach dem einchecken, einer kurzen Unterweisung zum Fischwasser und dem beziehen meines Zimmers gings auch schon ab ans Wasser.
Es ging zuerst an den Ötzelsee, einen kleinen Bergsee der von der Ache gespeist wird und der auch den Anfang der Strecke bildet.





Beim ersten Blick auf den See kam ich mir vor wie im Paradis, glasklares Wasser, selbst an den tiefen Stellen beim Auslauf, geschätzte 4m tief konnte man jeden Kiesel am Boden erkennen... und natürlich auch die zahlreichen Forellen und Saiblinge.
Nach einem kurzen Gespräch mit einem anderen Fliegenfischer ging es dann auch sofort los, in aller Hektik wurde die Rute montiert, eine kleine Baetis nymphe angeknotet ( die realistischen von O. Edwards, kann bei dem klaren Wasser ja nicht schaden ...)
Mir einen Fisch rausgepickt, angeworfen der Fisch kommt hoch, packt zu und ... MIST anhieb versemmelt.
Nächster Wurf, nächster Fisch und diesmal klappts und ich kann einen mitte 30er saibling landen.



Und so ging es dann weiter, fast jeder Fisch den ich anwarf eigte auch Interesse an meiner Nymphe, das Problem war eigentlich nur rechtzeitig anzuschlagen, da man die winzige Nymphe leider auf entfernung nicht sehen konnte.
trotzdem gelang es mir in den 2h bis zum Abendessen bestimmt 15 Saiblinge im Bereich 30-40cm und enige Bachforellen zu landen.



Highlight war eine Bachforelle von ~15cm die im Drill plötzlich von einem großem Saibling , ich schätze mal 45-50cm mehrmals angegrifen und quer gepackt wurde. Diesen Saibling hab ich leider nicht erwischt.

Auf dem Rükweg zum Hotel zogen dann langsam Gewitterwolken über die Berge, und wähend ich mir das herrliche Abendessen schmecken ließ ging draußen das Unwetter los. Nach dem Essen war alles weder ruhig, allerdings hatte sich die vorher glasklare dahinfließende Ache in eine tosende Schlammawine verwandelt.
Ärgerlich, aber nach einem Gespräch mit Herrn Zraunig, den Besitzer des Hotels und Pächter der Ache Ist der obere Abschnitt der Ache recht hochwasserresistent. Also machte ich mich wieder dorthin auf den Weg.
Unterwegs gabs noch einige Unterbrechungen weil die Feuerwehr noch den einen oder anderen Baum von der Straße räumen musste.

Als ich oben am See ankam war das Wasser auch hier zwar ein ganzes Stück höher und gaaaanz leicht angetrübt ( für norddeutsche Verhältnisse immernoch glasklar). Das gleiche galt für die Ache.
Nachdem ich noch schnell einen Saibling aus dem See holte ging es Bachabwärts, hier konnte ich auf einen Wooly Bugger die eine oder andere Bachforelle und noch einen dicken Saibling landen.



Die Fische waren hier im flachem klarem Wasser aber trotz der Einsetzenden Abenddämmerung sehr sehr vorsichtig, so das ich nur einen Bruchteil der gesichteten , teilweise ziehmlich stattlichen Fosche auch an den haken bekam.
Auch meine Versuche mit Trockenfliege und Nymphe blieben erfolglos. Eine Tschernobyl Ant macht die Fische hier zwar so neugierig das ihr meist gleich mehrere Interessiert folgen, aber mehr als kurzes Anstupsen war leider nicht drin.









Als es langsam zu düster wurde um noch eine neue Fliege anzuknoten ging es auf den Rückweg.
Kategorien
Kategorielos

Kommentare

  1. Avatar von paulmeyers
    Toll!

    Schöne Fische und schöne Bilder!