• Pontoon21!!

    Pontoon21!!
    Auf der Suche nach ein paar neuen Hardbaits für die Forellensaison, bin ich auf die Köder von Pontoon21 gestoßen. Zwei Modelle wollte ich testen. Zum einen den CrackJack 38F*SR, einen kleinen schwimmenden Crank,



    sowie einen Minnow, den GagaGoon 60S SR.


    Auch wenn Pontoon21 keine JDM*Marke ist, sollen sie eine hochwertige Verarbeitung in Japanqualität haben. Ich muss zugeben, dass ich nach dem ordern der Köder etwas skeptisch war, ob die Köder wirklich die Qualität halten, die sie versprechen.
    Aber ich wurde nicht enttäuscht!
    Mein erster Eindruck der Köder war wirklich sehr gut. Die Verarbeitung der Köder lässt nicht wirklich viel Kritik zu. Gußfehler oder ähnliches sucht man an den Ködern vergeblich, auch die Lackierung ist klasse. Besonders schön ist weiterhin, dass die Hardbaits mit super scharfen und haltbaren Owner Drillingen ausgestattet sind, so dass man nicht wie bei vielen andern Ködern erstmal die Haken austauschen muss, und auch die verbauten Sprengringe machen einen sehr guten Eindruck. Alles in allem bieten die Köder also wirklich eine sehr gute Qualität. Aber jetzt möchte ich die Köder noch einzeln vorstellen...

    CrackJack 38F-SR

    Form:
    Beim CrackJack handelt es sich um einen 38mm kleinen Crank, der für einen Crankbait einen ungewöhnlich schlanken, länglichen Körper hat. Jedoch hat er recht breite „Schultern“ und kommt so trotz seiner Größe etwas kräftig daher.


    Eigenschaften:
    Wie bereits geschrieben, handelt es sich mein CrackJack um einen Crankbait und so zeigt er auch einen entsprechenden Lauf. Schon beim geringsten Zug beginnt der Wobbler zu laufen und entfaltet eine durchaus lebhafte Aktion. Trotz seiner nur 2,3gr lässt sich der Köder erstaunlich gut werfen. Wie kommt’s? Der Köder hat ein eingebautes Mag*Force*Balance*System, ein Magnetgewicht, welches auf einer Achse im Köder läuft und sich beim Wurf verlagert und so die Wurfweite erheblich verbessert. Der kleine Crank ist mit zwei Drillingen ausgestattet, für meine Begriffe etwas überbewaffnet und so habe ich die Drillinge nach einer Weile entfernt und in den hinteren Sprengring einen Einzelhaken eingehängt. Man muss sich dabei keine Sorgen um das Laufverhalten machen, der Köder läuft genauso gut wie zuvor und auch die Fische werden sicher gehakt. Je nach Einholgeschwindigkeit und Strömung erreicht der Köder eine Tauchtiefe von etwa 0,2m – 1m.


    Einsatzgebiet:
    Den CrackJack habe ich bisher nur am Forellenbach eingesetzt und ich denke, das ist auch der Bereich wo er sich am wohlsten fühlt.
    Auch mit etwas mehr Strömung macht der Crank noch eine gute Figur, so ist der Köder wirklich wie für die Fischerei am Bach gemacht. Ideal ist der Köder gerade um flachere Bereich im Bach nach Forellen abzusuchen, da hat sich der CrackJack bei mir wirklich sehr bewährt.


    Fazit:
    Ein Köder, den ich beim Forellenfischen wirklich nicht mehr missen möchte.


    GagaGoon 60S SR


    Für diesen Hardbait hätte es kaum einen passenderen Namen geben können, denn dieser Köder ist wirklich Gaga.. aber der Reihe nach

    Form:
    Mit 60mm ist der GagaGoon 60S SR doch deutlich größer als der CrackJack. Der Köder hat ebenfalls einen schlanken, jedoch nicht so rundlichen Körper mit einem etwas abgesetzten Kopf und als nettes Detail eine Seitenlinie, sowie die lustig aussehenden, wie Pontoon21 sie nennt „Gaga Eyes“: zwei übergroße Glubschaugen.


    Eigenschaften:
    Ich habe mich bei diesem Köder für das sinkende Modell entschieden. Zunächst hatte ich etwas Probleme mit der Animation dieses Minnows. Denn wenn man den Köder einfach einkurbelt zeigt der GagaGoon kaum Aktion und läuft einfach gerade wie ein Strich durchs Wasser. Klar, einfach einholen ist ja auch nicht die erste Wahl bei Minnows, aber auch getwitcht hatte ich meine Schwierigkeiten dem Köder einen schönen Lauf zu geben, immer wieder „blockierte“ der Köder im Wasser, lief einfach nicht mehr im Zick*Zack sondern stupide gerade aus ohne jede Bewegung. Das Geheimnis in der Animation liegt darin, dass man den Köder ähnlich wie einen Stickbait führen muss. Macht man dies, entwickelt der Köder einen wirklich verrückten und extremen Lauf. Sehr schön in diesem
    Youtube*Clip zu sehen

    <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Yuismgo7I74" target="_blank">

    Einfach völlig „Gaga“ der Lauf!



    Einsatzgebiet:
    Den sinkenden Köder habe ich mir eigentlich zuerst zugelegt, um damit tiefere Bereiche im Bach und Gumpen auch mal mit Hardbaits abzufischen und nicht immer auf Gummiköder zurückgreife zu müssen. Jedoch werde ich den Minnow auch sicher mal beim Barschangeln versuchen und der verrückte Lauf dürfte auch genau das richtige für Rapfen sein! Ich bin gespannt was mit der Köder noch so an Fisch bringt.

    Fazit:
    Ein Köder der nicht ganz einfach zu fischen ist, aber wenn man erstmal den Dreh raus hat, richtig Spaß macht!


    Euer Florian