• Fishing For Men / SummerJam 2008

    Tatzeit: 11. - 13. Juli 2008

    Ort des Geschehens: Der Heidesee des ASV Forst bei Bruchsal


    Es kommt wie´s kommen muss........

    Frühaufsteher und Nachtmensch Didi... um 2:30Uhr in Bayern losgefahren und um 6 Uhr morgens bereits bei der Location eingetroffen.. Ein Glück, dass Stephan genauso früh auf den Socken war.
    Als ich um 8 Uhr, wie vereinbart ankam, gab es bereits schon den ersten Jam-Kaffee... - welch ein Segen -
    Dominik, Stephan, Didi und meinereiner... Erst mal kennenlernen und beschnuppern.. zumindest ein Teil der Bavarian Section des F4M - Teams...

    Fazit:

    Des basst vei scho….

    Bereits um 9 Uhr traf auch Holger ein.. Während Dom und ich zum Einkaufen fuhren - alles sollte ja so frisch wie möglich sein - richteten die anderen sich häuslich ein.

    Zur Location...

    Vereinshütte (Die Petri-Hütte) des ASV Forst…

    idyllisch am See gelegen.. mit allem ausgestattet, was man zum Leben in der "Einsamkeit" benötigt. Voll ausgestattete Küche. 2 Toiletten, einem Aufenthaltsraum, der einem Restaurant gleicht. Eine Terrasse - auf der sich das ganze Leben abspielte. Ein Ausblick auf den See.... schöner kann es nicht sein... Einen Bootsanleger in Wurfdistanz mit 1a gepflegten Vereinsbooten.

    "Gott warum muss man arbeiten und kann nicht hier bleiben.."

    Das wäre so ein Fleckchen Erde, wo man sich zur Ruhe setzen könnte.




    eine Aussicht, die man einfach genießen muss






    jetzt noch ein kleiner Rundblick über´n Heidesee





    der Bootsanleger - 6 Boote in vorbildhaftem Zustand

    An dieser Stelle möchte ich erst einmal dem GANZEN ASV FORST danken, dass sie uns all DAS überhaupt erst ermöglicht haben und dass wir sozusagen wirklich aus deren "Vollem" schöpfen konnten und durften

    Da uns langweilig wurde und auch in nächster Zeit kein weiterer Jam-Teilnehmer eintreffen würde.. ging es dann auch gleich los zur ersten Schleichfahrt. Stephan und Didi, sowie Dome, Holger und ich besetzten die vorhandenen Boote. Ausgerüstet mit E-Motor und Echolot ließ es sich wunderbar von einer Stelle zur anderen bewegen…

    einfach nur traumhaft….


    Stephan und Didi


    Holger und Dominik (der kleine im Hintergrund)


    Mister Cool



    traumhafte Bedingungen - kaum Wind, Sonne, Wasser - was will man mehr vom Leben



    zuerst wurden die Uferbereiche gründlich abgefischt



    Da wir uns nicht weit von der Hütte entfernten, konnten wir auch gut erkennen, wenn "neue" Jam-Besucher eintrafen. So legten wir wieder an und begrüßten erst einmal die Neuankömmlinge. Wie „The Bavarian Section of F4M“ den Sepp und den Jacky, - nun war das Bayern-Trio vollzählig.
    Fisheye und natürlich auch unser Gastgeber Klaus Henke vom Forster Angelverein sind auch eingetroffen.





    Nun hieß es … Die Weißwürschtl sin do.. und a ordentliches Weissbier dazu



    naja... jedem das seine

    Und wie haben wir uns auf DIE Weisswürscht gefreut… also Wasser heiß gemacht und erst mal „geschmackofatzt“.


    der Sepp - na denn g´suffa

    Die Zwischenmahlzeit kam gerade recht, denn das Wetter änderte sich schlagartig zu nem richtigen Gewittersturm… aber das lies uns in dem Moment doch völlig kalt.


    der Jacky



    wolkenbruchartig kam das Wasser von oben. Die Terasse war ein genialer Rückzugsort.



    Allein was zählt… die richtig gute Weisswurscht mit exzellentem süßen Senf und ein Weissbier sag ich euch… vom Feinsten… (bin ja kein Biertrinker – aber das war lecker)
    leider leider war die so schmackhaft, dass wir uns wirklich „verfressen“ haben… So waren auch die „vorbestellten Würschtl“ auch zum Teil ratzfatz aufgegessen /fressen… SORRY!!!
    Ein Glück, dass sich das Wetter wieder besserte…




    so konnten wir die zweite Runde Fischen einläuten. Da bei der ersten Ausfahrt regelrechte Schwärme von kleinen Barschen unseren Ködern folgten, war unser vorläufiger Zielfisch - > der Barsch… zumindest sollte mal was an der Angel zappeln. Die Besatzungen der Boote waren schnell gefunden. Sepp und Didi, Stephan und Holger, Fisheye und ich, und Dominik fuhr mit Jacky übern Teich. Klaus ließ sich noch ein wenig Zeit… vor lauter Tackle hatte da sowieso keiner mehr Platz auf dessen Boot…


    Fisheye -> Torsten


    Klaus

    DropShot, normales Gummizupfen, Wobbler, Spinner – alles wurde getestet… auch Vertikal..
    So blieb es nicht aus, dass Holger mit einem kleinen Pilker vertikal den ersten „Jam-Fisch“ fing… Ein Barsch, der kaum größer als der Köder selbst war. Stephans Ehrgeiz war dadurch geweckt. Nun griff auch Klaus ins Geschehen ein. Thorsten und ich folgten dem „Guru“ zu seinen bevorzugten Plätzen… und er fing einen Barsch nach dem anderen. Thorsten begann ebenfalls mit der DropShot-Methode. Bisse bekam er – nur leider blieb kein Fisch am Haken hängen… und immer wieder kam ein Ruf vom Nachbarboot…
    Biss. Ahhhh Biss aaaahh nicht schon wieder… Biss ja hab ihn.. So was macht einen ganz schön mürbe… wenn man doch selbst keinen einzigen zu verzeichnen hatte…

    Was machen wir nur falsch??

    Naja. Ich versuchte mein Glück mit der normalen Vertikal-Methode… als es bei mir ordentlich rummste.
    Jeppa!! Der erste Drill… und was für Kämpfer die kleinen Burschen sind… einfach irre. Es fing sehr gut an… Zuvor hatte ich von Jacky seine ABU Fantasista abgeluxt… Und jetzt wurde sie mit nem schönen kämpferrischen Hecht eingeweiht… besser kann es ja gar nicht laufen.





    haha der erste "JAM-Hecht" - und das auf die "neue" Rute

    Auch bei Thorsten war der Knoten geplatz. Auch wenn es nur kleine Barsche waren. Die schnellen Bisse muss man erst mal bekommen und verwerten…



    Auch auf den Nachbarbooten lief es jetzt besser. Zwar konnte Holger auf 2:0 erhöhen… dafür fing Stephan kurze Zeit später die etwas größeren Burschen und glich bootsintern aus.. aber nicht lange..



    Holger stellte den „Guido“ erst mal ins Abseits. Für das Team Bayern-Boot…lief es nicht so gut… wie auch. Die Autofahrt war sehr anstrengend - dazu noch das "Etwas andere Frühstück". Da musste man sich erst mal richtig erholen...


    Sepp und Didi (am Steuer)




    Das gibt dem von Dietmar Isaiasch gewählte Wort "Tote Rute" eine ganz neue Bedeutung



    Und man fängt auch im Schlaf die kleinen Räuber - oder war das nur Taktik





    Kleine und auch größere…Ist halt alles nur Tarnung und Ablenkungsmanöver vom Sepp und die Fische fallen drauf herein…


    un des zweite Hechterl

    So nun sind auch schon wieder ein paar Neuankömmlinge eingetroffen, die begrüßt werden müssen… Eine Pause tat auch mal gut. Hunger und vor allem Durst forderten ihren Tribut und wir steuerten den "Heimathafen" an.







    Nach ein wenig „Smalltalk“ ging es dann für diesen Tag auf die dritte Tour





    Auf geht’s… "Start your engines"







    Die Sonne zog sich zurück und wir merkten die Anstrengungen des Tages… zudem wurde es Zeit zum Essen. Der Durst und der Hunger trieben uns wieder an Land. Schließlich musste ja alles noch vorbereitet werden.




    Grillen … und das in ausreichenden Mengen




    Der Oberhammer – Dominiks T-Shirt unser „Grillgott“ – unser „King of the Grill“


    und wieder ne Kippe in der Hand



    Der Grillabend verlief, wie man sich das so vorstellt






    - und endet genauso wie man sich das so vorstellt....





    Im Laufe des Abends wurden natürlich auch die Unterkünfte für die Nacht vorbereitet. Manche versuchten sich im Aufbau eines Zeltes - andere sparten sich die Mühe und schliefen im Überdachten und windgeschützten Terrassenbereich hinterm Haus.




    Aber als ob sie es gewusst haben, haben die Jungs vom Forster AV auch an die Unterkunft von Jacky gedacht. Extra eine eigene Hütte – nur für ihn



    haben echt an alles gedacht

    Nach reichlich Bier und zweieinhalb Flaschen „Whiskas“ schleppten sich die letzten (darunter auch ich) um kurz nach 4 Uhr morgens in ihre Schlafsäcke…

    Die Nacht war kurz, denn schon um 6 Uhr morgens stand „herrm“ auf der Matte und läutete den nächsten Tag ein. Dominik kümmerte sich um ihn, also schlief ich erst mal in aller seelen Ruhe weiter.. Zwinkernd

    Da sich für die morgendlichen geplanten „Auswärtstouren“ niemand meldete, verbrachten wir den Morgen in aller Gemütlichkeit. Jürgen, Dominik und ich holten erst mal Frühstück für alle und natürlich auch die Grillration für den Abend. Frühstückseier, frisch aufgebackene Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade und auch ein paar Vitamine durften nicht fehlen.... vor allem nicht der Kaffee. Eines stellten wir sofort fest. Den Dominik lassen wir keinen Kaffee mehr kochen.. .. Herzinfaktgefahr...



    Das Wetter hatte sich etwas zugezogen, aber einem Angler aus Leidenschaft – macht das ja gar nichts aus.




    Also ging es auch gleich wieder auf den See, denn mittlerweile sind auch schon ein paar Neuankömmlinge dazugekommen.





    ich weiß ja nicht was "herrm" so vor hat, aber so wie es ausschaut..- seeehr viel



    und ChrisB und Dominik auch
    in die Boote Jungs...





    Und jetzt wurde auch was gefangen – nicht nur kleine Barsche






    Auch kleine Hechte… Nicky machte den Anfang



    Und Jacky folgte dem Beispiel





    Wir anderen versuchten immer noch per DropShot ein paar größere Barsche zu erwischen




    Auf dem Bild sieht man es so schlecht, aber Chris (links) hat zwar seine Rute in der Hand - es ist aber seine Angelrute.. und Nicky sieht Dominik nicht als Guru an, sondern versucht Köderfische aus der Hälterbox zu fangen - also nichts falsch interpretieren.


    Spinner und Herrm


    Baramundi(Peter) und Jürgen

    Und bei Jürgen hat es nunmehr auch geklappt. Nach mehreren Fehlbissen hakte er einen Hecht. Trotzdem war es noch nicht sicher, dass der Fisch auch gelandet wird. Mit Peter haben wir so unsere leidige Erfahrung bezüglich „Landung eines Fisches“ machen müssen. Irgendwie hat man bei ihm so das Gefühl, dass er es nicht mag, wenn einer seine Fische wegfängt ( vor der Nase ganz besonders nicht).. zumindest dauerte es eine Weile, bis der Fisch das rettende Boot erreichte. ( Das kommt aber noch im Filmchen, welches ich im Anschluss an diesen Beitrag machen werde)



    die Bildfolge habe ich jetzt erheblich abgekürzt... sonst hätte dies wohlmöglich den Rahmen gesprengt.




    Auch das Bayernboot konnte Erfolge nachweisen. Besonders dann, als Anting mit ins Boot genommen wurde.. Naja.. den Bayern muss man doch wohl erst das Fischen beibringen. Zumindest hat das Anting wohl getan.



    ein schöner Bursche - vor allem Anting bisheriger PB.. was man auch über den ganzen See hörte


    68cm

    Die anderen schipperten über den See und versuchten weiterhin ihr Glück






    Jürgen und ich hatten noch ein paar Vorbereitungen für das anstehende Abendessen zu machen. Da schnappte sich Peter nochmals das Boot, als es auf einmal vom See rüberschallte…

    Kamera!!!!!!

    Jetzt war Peter dran



    71cm

    Den größten Hecht des JAM bisher..

    So… Zeit fürs Essen wieder… Unser Grillgott schmiss den Heizer an damit wir die vorgesehenen Touren für den Abend rechtzeitig starten konnten





    Teamwork und Grillgotts - Vertretung

    Der Abend versprach uns so einiges. Eine Gruppe verlegte das Einsatzgebiet an den Rhein, um den Zandern dort nachzustellen, die anderen blieben am See.









    Jacky im Daktari - cooles Gefährt...und immer an der frischen Luft

    Haiko hatte extra für mich ein T-Shirt angezogen… Ich sollte doch wirklich meine Klappe nicht immer so weit aufreißen, denn die Jungens blieben uns heute verwehrt


    geniales T-Shirt

    Etwas gefrustet fuhren wir wieder zurück zur „Homebase“ - vor allem deshalb, weil uns Rheinausflüglern telefonisch mitgeteilt wurde, dass Spinner einen 82-iger Zander gefangen hatte. War schon toll… zumindest einer hatte das Glück. (man merkt... ich war etwas down ->stimmungstechnisch) An der Hütte angekommen… tja… stellte sich heraus - das war nur ein Scherz… denn zu Spinner sagten sie, ich hätte nen 89-iger Zander erwischt…ohh mann wer solche Freunde hat…..

    Auf jeden Fall machten wir heute weiter, wo wir gestern aufhörten.







    bei jeder Menge Spaß




    Wen wundert es, dass wir am nächsten Morgen so richtig platt waren.



    "Das Pink Pussy Zelt"



    Nun wurde es aber auch Zeit fürs Frühstück zu sorgen. Alle Mann halfen mit. Chefkoch Jürgen sorgte für Rühereier und Speck... Das Grünzeugs und die kalten Sachen wurde von mir vorgerichtet und Holger kümmerte sich um die frischen warmen Brötchen und den Aufbau. Alles arbeitete Hand in Hand... ein TEAM eben







    Und jetzt wurde es Zeit zum Essen





    Guten Appetit!!

    Alles in allem war es ein sehr gelungenes Treffen, das wir sehr gerne wiederholen werden. Mit einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns voneinander, um uns wieder am darauffolgenden Tag in das alltägliche Leben zu begeben. Endlich kennen wir nun zum größten Teil die Burschen hinter den Nicknamen und die Gaudi kann weitergehen. Leider wurde nicht so viel bzw. so groß gefangen, wie wir uns das erhofft hatten. Die Stimmung machte das aber sicher weg. Und vor allem auch der ständige Knoblauchgeschmack/–gestank -keine Schnake verirrte sich zu uns…(könnte auch andere Gründe gehabt haben…)

    Das Team F4M hatte eigentlich eine kleine Überraschung geplant, was leider hinsichtlich 3-er Personen, die leider nicht mehr anwesend waren auf ein anderes Mal verschoben wurde. Bei dieser Überraschung ging es um eine kleine Ehrung der „größten 3“ gefangenen Fische des ganzen Jams.

    Den größten Fisch und leider auch die fast größte Klappe (außer mir natürlich) hatte

    Peter - einen Hecht von 71cm – somit Platz 1



    Platz 2 erreichte Anting mit seinem personal Best und dem schönsten Bild mit 68cm- Gratulation



    Und "last but not least" Nicky mit seinem Schniepel von etwas über 60cm auf Platz 3



    Für diese Plätze hat das Team von F4M Preise ausgesetzt. Natürlich wusste davon niemand – sonst wäre es ja keine Überraschung gewesen.

    Die Übergabe des ersten Preises ist mittlerweile erfolgt.

    Peter durfte einen LipGrip XXL von Berkley in Empfang nehmen. Meiner Meinung nach, hätte es keinen besseren treffen können. Mit Landung von Fischen – besonders von Freunden – hat er doch so seine Probleme…



    Die beiden anderen stehen noch aus. Folgen aber demnächst.

    So das war es mal von meiner Seite. Ich hoffe, wir können so ein Treffen wiederholen. Dann vielleicht mit noch mehr Teilnehmern.

    Eckdaten:

    Freitag… 16 Personen

    Samstag… 23 Personen

    Keine besonderen Verletzungen, keine menschlichen Verluste…

    keine Zeckenbisse

    einfach nur ein geniales Wochenende

    Wir vom Team F4M möchten uns nochmals bei allen Teilnehmern, Sponsoren, Helfern und Guides (vor allem bei Stephan und Klaus) recht herzlich bedanken. Ihr seid echt ne dufte Truppe gewesen bzw. seid es ja immer noch.

    und hier nun zwei Filme zum SummerJam2008