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Thema: Artikel: Daiwa-Testbericht: T3 vs. Tatula vs. SS SV

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von MSH
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    Daiwa-Testbericht: T3 vs. Tatula vs. SS SV

    Einleitung

    The Search For One” ist zwar der Titel eines TackleTour-Themas, das sich auf Ruten bezieht, passt aber sehr gut zu meinem großen Ziel der letzten Jahre: the search for a Barsch-Baitcaster for crankbaits.

    Voraussetzungen

    Die Rolle sollte von einer einzigen Marke (Daiwa) stammen, um die gerade Linie meines Ruten-, Rollen- und Schnur-Programmes fortzuführen, die ich mir vor einigen Jahren aufbaute. Wenn man mit mehreren Combos loszieht, fischt man effektiver, wenn man sich auf je eine Marke beschränkt. So muss man sich beim Rutenwechsel nicht umgewöhnen. Es würde zwar nur einige Würfe dauern, bis man drin ist, ist mir aber schon zuviel Ablenkung. Ich möchte so flüssig wie möglich fischen.
    Weiterhin sollte die Rolle folgende Kriterien erfüllen:
    - in verschiedenen Übersetzungen verfügbar (~5:1, ~6:1, ~7:1)
    - in allen Übersetzungen möglichst als Linkshandmodell verfügbar
    - ausreichend Schnurkapazität (min. 100 yds 12lb)
    - gute Verfügbarkeit (keine limited edition)
    Folgende Modelle erfüllen diese Kriterien:

    T3 1016HL-TW
    Tatula 100HL
    Zillion 100HL-TW
    Zillion J Dream
    SS SV 103HL
    verfügbare Übersetzungen 6.3:1
    7.1:1
    5.4:1 (nur RH)
    6.3:1
    7.3:1
    8.1:1
    5.5:1 (nur RH)
    6.3:1
    7.3:1
    9.1:1
    5.3:1
    6.3:1
    7.9:1
    5.3:1
    6.3:1
    7.1:1
    Schnureinzug/
    Kurbelumdrehung
    26.3“ (67 cm)
    29.5“ (75 cm)
    22.9“ (58 cm)
    26.3“ (67 cm)
    32.2“ (82 cm)
    33.9” (86 cm)
    24.2“ (62 cm)
    28.1” (72 cm)
    32.2” (82 cm)
    40.3” (102 cm)
    23.6” (60 cm)
    28” (71 cm)
    35” (89 cm)
    22.1” (56 cm)
    26.3” (67 cm)
    29.5” (75 cm)
    Schnurfassung (Testmodell) 150 yds/12 lb
    (135 m/0.32 mm)
    150 yds/12 lb
    (135 m/0.32 mm)
    150 yds/12 lb
    (135 m/0.32 mm)
    100 yds/12 lb
    (90 m/0.33 mm)
    125 yds/12 lb
    Gewicht (Testmodell) 6.5 oz (182 g) 8 oz (225 g) 7.5 oz (210 g) 7.7 oz (215 g) 5.4 oz (150 g)
    Bremssystem Magforce 3D Magforce Z Magforce Z Magforce Z Air Brake
    (modifiziertes Mag Z)
    Kurbellänge 80 mm 90 mm 90 mm 90 mm, 100 mm (7.9:1) 80 mm
    ball/roller bearing 8/1 7/1 9/1 10/1 7/1
    Max Drag 13.2 lb 13.2 lb 13.2 lb 11 lb 8 lb
    Made in Thailand Thailand Thailand Japan Japan
    bezahlter Preis (ohne Versand + Zoll) $250 $150 - - $285
    Herkunft (Kauf) USDM USDM - - JDM
    (In meinem Review bleibe ich weitgehend bei nicht-metrischen Werten, da ich fast ausschließlich mit diesen arbeite. Bitte bezieht euch ggf. auf die Tabelle oder berechnet euch die im weiteren Text erwähnten Werte selbst:
    1 oz = 28 g, 1“ = 2.54 cm, 1 yd = 0.9 m)

    Die T3 erfüllt zwar DAS Kriterium mehrerer verfügbarer Übersetzungen nicht, aber mit der fing alles an. Als ich damals das TT-Review (siehe Ergebnisse) sah, war ich total neugierig und scharf auf das T-Wing-System sowie den „Klappdeckel“ und kaufte sie mir im Winter 2013 als sie das erste Mal deutlich reduziert war ($250 statt $400 bei Tacklewarehouse). Als sich seitdem herauskristallisierte, welche Anforderungen ich an meine Wobblerrolle habe, trennte ich mich bereits innerlich von ihr ohne sie je gefischt zu haben. Natürlich testete ich sie trotzdem, weil ich einfach zu neugierig auf ihre außergewöhnlichen Features war und auch mit der in der Zwischenzeit herausgebrachten Tatula vergleichen wollte.
    Dass neben der T3 und Tatula nun auch die Zillion mit dem TWS herauskam, war natürlich sehr reizvoll. Ich mag den Rahmen der Zillion sehr – es ist nämlich derselbe der TD-Z, die ich abgrundtief liebe. Ich verkaufte meine beiden Zillions (Coastal 100HSLA, 100HLA) nur, weil ich mich einfach nicht mit Magforce Z anfreunden konnte. Groß war meine Hoffnung, mit der neuen Zillion einen Kandidaten gefunden zu haben, der all die guten Features aber ein zu mir passenderes Bremssystem bietet. Ich wartete trotzdem mit dem Kauf. Und das war goldrichtig, wie sich viele Monate später herausstellen sollte: die „neue“ Zillion ist nichts anderes als eine modifizierte Tatula. Voll die Mogelpackung, ey – und das für den doppelten Preis… selbstredend, dass ich mir diese Erfahrung ersparte. Danke, TackleTour!
    Eine Weile überlegte ich auch, trotz der geringen Verfügbarkeit die Zillion J Dream hinzuzuholen. Das geliebte Profil der Zillion/TD-Z, sogar etwas leichter, und optisch scheint sie perfekt mit dem Stahlgrau meiner Rute zu harmonieren. Dass sie in allen drei Übersetzungen sogar als Linkshandmodell verfügbar ist, ist natürlich ein großes Plus und auch DER Grund für meine Überlegung. Dass sie eine Sonderedition ist, misfiel mir jedoch zusehends, so dass ich in diesem Fall meiner Vernunft folgte.

    Damit reduziert sich die Wahl meiner Kandidaten auf letztlich nur noch drei Modelle, von denen eigentlich nur die letzten beiden als reine Wobblerrollen in Frage kommen:
    - T3 1016HL-TW
    - Tatula 100HL-TW
    - SS SV 103HL
    1_Rollen.JPG
    (Zum Größenvergleich hätte ich euch F4M’lern gerne eine Steez daneben gelegt, weil ihr ja nichts anderes kennt, aber das gab mein Budget nicht her, weil damit noch die für sie passende Rute und ein riesiger Schwung Köder einhergehen, die ich erst im nächsten Jahr teste. Ich wollte aber auch mal endlich mal mit dem Test hier fertig werden und nicht noch ein Jahr für euch warten.)

    Methodik

    Natürlich spielte ich zuerst mit den „nackten“ Rollen herum. Was sonst. Anschließend wurden diese mit 12 lb (0.33 mm) Stren 100% Fluoro „Clear Blue“ bespult, die ich bei T3 und Tatula mit 12 lb Cabela’s Pro Line unterfütterte (ist ne 800 yds-Billig-Mono, die ich mir genau dafür kaufte), damit sich auf jeder Rolle ca. 100 yds 12 lb befinden. Bespult wurde von Hand bis knapp unter den Spulenrand, wobei ich die Schnur zwischen den Leitring fädelte, die Rute am Foregrip festhielt und möglichst mittig durch Daumen und Zeigefinger laufen ließ.
    2_Rollen+Schnur.JPG

    Die Rute, an der ich die Auserwählte fischen will, ist eine St. Croix AVC70MHM, also eine crankbait-Rute aus der Avid-Serie:
    7‘
    3.9 oz
    MH Power (3/8-1 oz)
    Moderate (regular) Action
    SCIII graphite, proudly made in the US of A
    3_Rute.JPG

    Da ich die Rute schon einmal fischte, wusste ich, welches Köderspektrum sie gut bedient. Beziehungsweise, DASS sie genau den Bereich abdeckt, den ich fischen will – ich war sofort in Die Kandidaten, die ich zum Barschfischen benutze, wiegen meist zwischen 1/2 oz (mittlere Spalte) und 3/4 oz (rechte Spalte). Die Kumpels ganz links wiegen um 3/8 oz und wünschen sich wahrscheinlich lieber eine andere Rute (AVC66MM), aber ich wollte bei der Gelegenheit auch mal schauen, was die AVC70MHM im unteren Bereich wirft, zumal die Deep Diver auch ordentlich Druck ausüben.
    4_Koeder.JPG

    Der Test fand Mitte Juli 2015 von einem Mietboot (Ruderboot „Anka“) aus statt, das ich an einer Kante parkte, von der aus ich das bebaute Ufer, den daran befindlichen Flachwasserbereich sowie das tiefere Wasser erreichen und damit alle Ködertypen und Präsentationstechniken bedienen konnte. Ich fischte eine Rolle nach der anderen, wobei ich auch meinem Gefühl freien Lauf ließ, ich bin ja kein Hardcore-Forschernerd sondern Heartcore-Mensch. Wenn mir eine Rolle gefiel oder ich einige Köder bzw. die Rute testen wollte, spielte ich etwas länger damit rum und wich von meinem standardisierten Programm ab. Die Einstellungen wurden bei allen drei Rollen zu Beginn jedoch immer gleich gewählt:
    - die Spulenbremse wurde so eingestellt, dass sich die Spule gerade so nicht mehr bewegt
    - alle anderen Bremsen komplett geschlossen (Magforce 3D der T3 auf „MAXBREAK“ + 20, Tatula auf 20, SS SV auf 10)
    - von dort aus ging ich schrittweise herunter (bei der T3 wechselte ich erstmal die verschiedenen Modi, während ich auf „20“ blieb)
    Um eine möglichst gute Vergleichsbasis für die verschiedenen Bremssysteme und Rollengefühle zu bekomme, testete ich die Rollen in folgender Reihenfolge:
    1. T3
    2. Tatula
    3. SS SV

    Ergebnisse

    Daiwa T3 1016HL-TW (6.3:1, 6.3 oz, 150 yds/12 lb)
    Die T3 hat von allen Rollen das sauberste Wickelbild. Das ist für mich zwar kein Kriterium, fühlt sich beim Aufspulen aber schon schön an und sieht auch sehr schick aus, besonders im Vergleich zu den anderen beiden Rollen.
    Von allen drei Rollen wirft sie auch am entspanntesten. Supersmooth. Mit der T3 Backlashes werfen geht eigentlich nicht. Den Unterschied zwischen „MAXBRAKE“ und „ALLROUND“ finde ich relativ gering, „LONGCAST“ wirft sich schon anders, aber auch da habe ich mir ein „freieres“ Gefühl der beim Wurf drehenden Spule erwartet. Das bedeutet jedoch nicht, dass Backlashes hier einfacher zu produzieren sind, schließlich kann man noch mit Fliehkraft- UND Magnetbremse entgegenwirken. Im Großen und Ganzen haut mich das 3D-Bremssystem aber nicht um. Es ist eine nette Idee, die wirklich gut funktioniert, aber mir ist das zuviel Gimmick, zumal sich der Knopf zum Einstellen der drei Modi auch etwas scharfkantig anfühlt und für mich nach einer weiteren, nicht ganz so solide verarbeiteten Schwachstelle aussieht, was jedoch nur mein persönlicher Anspruch ist. Den WG-Bereich habe ich nicht nach unten ausgereizt, da es für mich weder Sinn noch Spaß macht, leichte Köder mit einer BC zu fischen. Die 3/8 oz wirft sie aber super und annähernd weit wie meine Power-Spinnrute. Wenn man sich in die Rolle einfuchst, kommt man sicher auf ähnliche Weiten, aber das war bei diesem Test nicht mein Anspruch und gilt auch für die anderen beiden Rollen. Mein Test der T3 wurde leider auch jäh beendet als sich der 1/2 oz Strike King Red Eye Shad (mittlere Spalte ganz unten) durch Knotenbruch verabschiedete und sich auf der Rolle ein beachtliches Vogelnest bildete, das ich als Zeichen annahm und mal nicht entwirrte (was ich sonst immer tun würde). Es geht also doch :D
    Das Einholen fühlt sich ebenso smooth an wie das Werfen. Nicht ganz so reibungslos wie bei Shimano (Mercedes), man ist immernoch verbunden mit dem Köder, aber auch nicht ganz so direkt wie es bei Daiwa üblich ist. In etwa so als würde ein neuer BMW richtig weich gefedert sein. Beim Trockenkurbeln hatte ich das Gefühl, dass die Spule schwerfälliger läuft. Trotz komplett offener Bremssysteme drehte sie sich nicht sehr lange. Keine Ahnung, ob es am Bremssystem oder der Fettung liegt (ich hab’s nicht so mit Technik), aber das Gefühl hatte ich beim Fischen glücklicherweise nicht mehr. Tatsächlich dachte ich währenddessen gar nicht mehr daran. Wahrscheinlich ist das der Grund für das sehr geschmeidige Wurf- und Einholgefühl. Die Kurbellänge von 80 mm empfand ich als ausreichend, allerdings kannte ich bis dahin noch nichts anderes und hatte auch noch nicht die Tatula mit ihrer 90 mm-Kurbel in der Hand…
    Und dann ist da noch die Sache mit dem Klappdeckel. Dass diese Konstruktion des T-Wing-System im Vergleich zur Tatula simpler und damit besser gelöst ist als bei der Tatula, wurde bei TT schon diskutiert, und ich schließe mich da voll Cal an, zumal ich das avantgardistische Design und die ungewöhnliche Idee mit der Klappe mag. Im Trockentest fühlt sich das Umklappen merklich schwerer an als bei einem normalen thumb bar, auch wenn es nicht ermüdend ist, beim Fischen legt sich das aber schnell. Der große Spaßfaktor stellte sich bei mir entgegen meiner Erwartung jedoch nicht ein. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich immer mal wieder den Deckel runterklappe, weil ich nach dem Auswurf die Hand schon auf der Rolle habe, was mich nach dem Bewusstwerden darüber mit einem unsicheren Gefühl fischen ließ. Es war nicht oft, und ist auch nur auf meinen Wurfstil zurückzuführen (den ich NICHT ändern werde), aber zu wissen, dass es beim Wurfablauf Störungen geben kann, nervt mich. Darüber hinaus wird die Schnur nach dem Umklappen ja von einer quer laufenden Stange in den unteren, schmalen Bereich des „T“ gedrückt. Das war mir von Anfang an suspekt. Auch wenn das bei monofilen Schnüren kein Problem darstellt, fische ich auch da mit dem komischen Gefühl, dass da irgendwas scheuert. Auch das ist nur mein persönliches Ding und technisch sicher kein Nachteil, beeinflusst mein Gefühl aber entscheidend, und um das geht’s mir hier.
    Das Gewicht der Rolle (6.3 oz) passt perfekt zur Rute (3.9 oz) und auch die Größe ist sehr angenehm und stimmig für Combo und meine normal großen Hände. Der cast control knob hat ein sehr schönes, weiches Klickgeräusch, fühlt sich gut an und sieht auch ganz schick aus. Das Magnetbremsrad scheint relativ schwer erreichbar, aber in der Praxis geht das überraschend gut und hat den Vorteil, dass man es nicht aus Versehen verstellt, wie das bei der klassischen Konstruktion der Magnetbremsen von Daiwa relativ leicht passieren kann. Die Verarbeitung der Rolle ist gut. Für eine einst $400-Rolle wären mir die Toleranzen zu gering, aber für $250, mittlerweile sogar für 189€ aus Germany, fühlt sich das passend an.

    Daiwa Tatula 100HL-TW (6.3:1, 7.9 oz, 150 yds/12 lb)
    Gleich vorweg: Magforce Z ist RAUS. Endgültig. ein für alle Mal. Nie wieder!
    Die Tatula macht einen sehr hochwertigen, extrem solide verarbeiteten Eindruck, der weit über ihrem Preis von $150 liegt, wozu für mich auch ihr relativ hohes Gewicht von 8 oz und der ebenso relativ große Rollenkörper beiträgt. Ich mag es, etwas Solides in der Hand zu haben und nehme dafür auch gerne etwas mehr Gewicht in Kauf. Das hat mir schon bei der alten Zillion gefallen, die sich sehr gut an der AVC70MHM anfühlte, obwohl die Rute sehr leicht ist.
    Das solide Gefühl beim Einkurbeln bleibt auch beim Fischen bestehen. Eine 90 mm-Kurbel, die ich hiermit erstmalig beim Barschfischen fischte, fühlt sich schon geil an, da steckt richtig viel Power drin. Genau mein Ding. Die Knäufe mag ich auch. Dass diese sich nach einer Weile fischen bzw. nachdem sie etwas nass geworden sind, ein bischen qietschig anfühlen, schiebe ich mal darauf zurück, dass die Rolle neu und nicht eingefischt ist. Was mir nach einer Weile jedoch nicht mehr so gut gefiel ist das EXTREM direkte Gefühl zwischen Rolle und Köder. Und das, wo es ja genau das ist, was ich bei Daiwa so mag, und obwohl ich mit FC und nicht Geflochtener fischte. Es fühlte sich teilweise an als würde ich durchgehend Stahl fischen. Vielleicht ist das ein gutes Zeichen meiner Sensibilität oder sauberer Verarbeitung, und bei anderen Techniken würde ich das vielleicht auch begrüßen, aber beim Wobblerfischen ist mir das ein bischen too much.
    Auch das Gewicht wurde mir auf Dauer ein bischen zuviel, aber das liegt ganz sicher daran, dass ich oft zwischen den Rollen wechselte, wobei der Unterschied zwischen 8 oz (Tatula) und 5.4 oz (SS SV) beachtlich ist. Die Thumb Bar ist gummiert oder so und leicht angeraut, was super griffig ist. Dass der Star Drag aus Plastik ist und die Spulenbremse nicht klackt stört mich bei dem Preis der Rolle nicht, sind ansonsten aber schon willkommene Features für mich. Sagte ich schon, dass mir die große Kurbel absolut geil gefällt? Ich will nichts anderes mehr!
    Was ich von Mag Z nicht sagen kann. Eigentlich habe ich schon nach meiner alten Zillion damit abgeschlossen, wollte der Tatula aber nochmal ne Chance geben und hoffte, dass das TWS einen Einfluss auf das Wurfverhalten haben würde, unabhängig vom Bremssystem. Tut es aber leider nicht. Dasselbe Rumgezicke wie bei der Zillion. Stelle ich das Rad auf ca. 17/20 bekomme ich zwar wenig Backlashes, werfe aber nicht so weit. Stelle ich das Rad auf ca. 10/20 kann ich schon nicht mehr entspannt werfen. Und wenn ich dann auch noch anfange, an der Spulenbremse zu drehen, verliere ich völlig die Orientierung. Ich finde einfach kaum eine Einstellung, bei der ich entspannt werfen kann. Betonung liegt hierbei natürlich auf „ich“. Ich habe immer das Gefühl, dass ich permanent aufpassen muss, weil Mag Z dermaßen sensibel ist, dass es auf kleinste äußere Einflüsse reagiert. Es gibt haufenweise Leute, die mit Mag Z super klarkommen. Ich nich, mir liegt Mag V deutlich besser, und das ist ein riesiges K.O.-Kriterium!

    Daiwa SS SV 103HL (6.3:1, 5.4 oz, 125 yds/12 lb)
    Wie sich die Rolle wirft und Köder einkurbelt weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich nur noch an
    DAS ist das Wurfgefühl, das ich suche!!!!!!! Die SS SV wirft sich EXAKT wie eine TD-Z mit Magforce V. Der absolute Hammer Ich kann das nichtmal beschreiben, weil ich so begeistert bin und in meinen Gefühlen schwelge… ich versuch’s trotzdem mal.
    Später.



    Man, wat weeß ick denn, Alter, ist halt ein total entspanntes Werfen, obwohl ich mich gleichzeitig voll reinlehnen kann, ohne Angst vor Backlashes zu haben. Ja, ich muss immernoch mit dem Daumen korrigieren, aber die Spule dreht sich so geschmeidig, dass ich noch hinterherkomme. Vielleicht ist die SV-Spule besser für Anfänger geeignet als Mag Z (sooo viel Praxis-Erfahrung habe ich noch nicht), aber ey, wenn sich das von Anfang an richtig anfühlt, ist es auch richtig.


    Vielleicht ist es auch so, dass Mag Z dem Angler mehr „Arbeit“ (Bremsleistung) abnimmt, die Spule also für einen selbst wirft. Man muss den Köder eigentlich nur anstupsen oder sagen „flieg“ und er fliegt. Das ist mir damals besonders bei meiner Coastal aufgefallen. Und ich habe es NICHT gemocht. Das Schlimmste, was man einem superselbständigen Menschen antun kann, ist für ihn denken und ihm Arbeit abnehmen, die Spaß macht. ICH will werfen, nicht Du, Spule. IIICH. Das ist MEINE Arbeit, MEIN Spaß – Pfoten weg, Spule!!! Und so kam es, dass ich in der an den eigentlichen Test anschließenden entspannten Pause, in der ich mich auf den Boden des Ruderbootes lümmelte und mit einer Freundin quatschte, mal spaßeshalber einen 7 cm Rapala Shallow Shad Rap SSR-7 ranhing (der wiegt ca. 1/4 oz, also weit unter dem optimalen lure weight der Rute) – und ihn völlig problemlos UND weit UND präzise warf Geil. Ich kann die Magnetbremse der SV auf 4/10 stellen und habe trotzdem keine Backlashes bzw. kein bischen das Gefühl, dass die Spule rumzickt. Ich kann sogar die Spulenbremse noch weiter öffnen ohne Probleme zu bekommen. Die Orientierung zwischen den Einstellungen verliere ich dann zwar trotzdem (das liegt aber auch an der Aufregung, weil ich seit meiner TD-Z kein so tolles Wurfgefühl hatte und die Köder auch querbeet fischte), aber keinesfalls verliere ich die Kontrolle. Mit der Rolle kann ich auch ganz problemlos skippen. So gehört sich das
    Völlig begeistert von der Wurfperformance achtete ich nach einer Weile auch gar nicht mehr so sehr auf die anderen Features der Rolle. Erst im (wiederholten) Gespräch stellte sich heraus, dass es da viele Kriterien gibt, die mir bei einer Rolle dieser Preisklasse und Bedeutung für mich (ein Wobbler ist DER Köder für mich) sehr wichtig sind. Die Kurbel mit 80 mm ist mir zum cranken mittlerweile zu kurz. Danke, Tatula. Sternbremse und die darunter befindliche Abdeckung zum Gehäuse sind aus einem Material, das nach Plastik aussieht (ist das „Zaion“?). Dieser Punkt sowie die Tatsache, dass die Spulenbremse nicht klickt, will ich bei einer Rolle dieser Preisklasse nicht mehr hinnehmen. Die Rolle fühlt sich beim Fischen zwar nicht billig an, sie ist sehr sauber verarbeitet und ein schönes Stück, das auch optisch super zu meiner Avid passt, aber bei knapp $300 erwarte ich einfach mehr. Schade, denn die Rolle macht einfach nur Spaß, fühlt sich super an und liegt klasse in der Hand. Die Knöpfe greifen sich übrigens auch super und gefallen mir von allen drei Rollen am besten. Leider kann ich nicht sagen, ob das die Daiwa SLPW soft grip-Knöpfe sind, die ich schon ne Weile im Visier habe, aber ihre Oberfläche ist sehr schön samtig und bleibt es auch beim Fischen. Das extrem geringe Gewicht ist ein starkes Argument, mir sind die 5.4 oz für die Fischerei, die ich damit betreiben will, aber schon fast zu leicht. Meine 3/4 oz Wobbler packt sie schon, das ist kein Problem, aber wenn ich relativ schwer oder groß fische, habe ich lieber etwas mehr in der Hand. Was mir auch erst relativ spät auffiel war, dass die Schnurfassung deutlich höher ist als ich erwartete, was mir beim Fischen mit Wobblern, wo es mir vor allem auch um weite Würfe geht, sehr wichtig ist. Bei Japantackle.com ist die Schnurfassung mit 100 yds/12 lb (0.300 mm) angegeben, aber auf der Verpackung steht 90 m/ 14 lb (0.310 mm), was dem ja schon irgendwie entspricht, man es aber auch als 100 yds/ 14 lb auslegen kann. Wie dem auch sei, passte gefühlt mehr Schnur rauf als ich erwartete :)

    Zusammenfassung

    Schon kurz nachdem ich mich vor einigen Jahren entschied, die T3 zu kaufen, reifte in mir die Idee, aus meiner Suche nach einer geeigneten Wobblerrolle einen eigenen Test zu machen, den ich hier bei F4M vorstelle. Meine Einstellung zum Forum bzw. Forumsleben hat sich seitdem zwar etwas geändert, meine Motivation an diesem Vorhaben ist interessanterweise ungebrochen Es hat Spaß gemacht, dieses Projekt vorzubereiten, durchzuziehen und letztlich zu verschriftlichen. Dass es sich bis zu dem eigentlichen Test so lange hinzog hat finanzielle Gründe, förderte aber die Vorfreude und die Erleichterung, dass ich dieses Kapitel nun auch abschließen kann. Für das Schreiben habe ich mir relativ viel Zeit genommen (seit letztem Freitag schreibe ich immer mal wieder) und dabei festgestellt, dass dieser Test einen großen Umbruch für mich markiert, der sich nicht nur auf die Angelei bezieht. Natürlich bleibe ich meiner Leidenschaft und meinem Stil treu, aber ich löse mich von einigen alten Strukturen. Dieser Test ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.
    Mein Fazit habe ich schon am Tag des Testfischens gezogen. Der heiße Favorit Tatula macht nach wie vor einen sehr wertigen und soliden Eindruck, der durch die metallic-schwarze Farbe einen sehr sportlichen Charakter bekommt. Die große Kurbel ist einfach nur hrr, hrr, hrr! Der fantastische Preis rechtfertigt meiner Meinung nach den drag star aus Plastik und lässt mich über den nicht klickenden spool tension knob hinwegsehen. Auch an ihr relativ hohes Gewicht könnte ich mich gewöhnen. Das T-Wing-System ist zwar etwas komplizierter gebaut als bei der T3 und beinhaltet mehr Plastik, aber auch das kann ich wie die drei Affen oder ein kleines Kind halten: wenn ich es nicht sehe, ist es nicht da, und damit kein Problem. Ich denke auch, dass die Rolle deswegen nicht gleich in die Knie gehen wird und mich viele Jahre treu begleiten würde. Dass sie es in „meinen“ drei Übersetzungen gibt, ist natürlich sehr schön. Dass die 5:1 Übersetzung nur als Rechtshand existiert, ist nicht ganz so schön, aber das könnte ich auch als Chance sehen, mir das rechtshändige Kurbeln anzugewöhnen, was für mich verkappten Linkshänder (Schreiben, Finesse-Arbeiten mit rechts, kraftvolle Bewegungen und beidhändige Überkopfwürfe mit links) vielleicht eine Bereicherung wäre. Alles schön und gut. ABER: Magforce Z SUCKS!!! Und damit ist die Diskussion genauso eiskalt beendet wie meine ursprüngliche Begeisterung und Hoffnung nach den ersten Würfen im Keime erstickt wurde.
    Die T3 hingegen hätte ich gerne noch länger gefischt, wenn mir nicht der Backlash eindeutig gesagt hätte, dass es einfach nicht sein soll, was ich angesichts der fehlenden geringen Übersetzung sehr gut akzeptieren kann. Trotzdem ist die T3 eine Rolle, die mir in der kurzen Testphase sehr viel Spaß machte. Ihr Lauf ist super geschmeidig, das Werfen ein Kinderspiel. Die Sache dabei ist nur, dass ich zwar ein Spielkind bin, aber eher auf Erwachsenenspiele stehe. Das 3D-Bremssystem ist ein nettes, sehr gut funktionierendes Feature, mir aber einfach zuviel unnötige Spielerei. Wer mit seinem Gerät gerne spielt, hat mit dieser Rolle einen tollen Gefährten bei seinen Abenteuern. Ich suche jedoch einen Partner mit Power, auf den ich mich uneingeschränkt verlassen kann. Und ich erwarte bei einem (ursprünglich) so hohen Preis auch eine entsprechende Verarbeitungsqualität. Das liegt nicht unbedingt an der Rolle, die ist schwer in Ordnung, aber mein Anspruch ist einfach gestiegen. Vielleicht sogar durch diese Erfahrung (wird mir gerade bewusst)… Die T3 war meine große Hoffnung, weiterhin markentreu fischen zu können und den Anschluss zu Daiwa nicht zu verlieren, deren Kurs sich schon damals immer weiter von den einst schicken bunten Rollen wie Sol oder Fuego hin zu langweiligen, „männer“farbigen Rollen anderer Hersteller entwickelte. Die T3 ist zwar auch „nur“ silber, hat dank ihres futuristischen Designs und vor allem des TWS meine Neugierde geweckt und mich zum Kauf animiert. Im Gegensatz zur Tatula erlosch meine Hoffnung zwar nicht so abrupt, der Funke ist jedoch nie wirklich übergesprungen. Das kenne ich, auch aus anderen Lebensbereichen, ganz anders und will auch nichts anderes mehr. Ich mag sie sehr und schau sie nach wie vor gerne an, aber die große Liebe ist es definitiv nicht. Daher verabschiede ich mich auch von ihr, und das fühlt sich richtig gut an (kommt erst jetzt beim Schreiben an).
    Das mit der Hoffnung ist ne große Sache, merke ich gerade – auch in die nächste Kandidatin steckte ich sehr viel davon rein… ich muss echt verzweifelt gewesen sein…
    Die SS SV war nach dem Trockentest der Underdog, aber auch mein heimlicher Favorit. Das zur Rute sicher gut passende schicke metallic-Grau, das mich an meine Alphas erinnernde Design und die SV-Spule machten mich vom ersten Moment an mehr als neugierig. Dass Jun von Japantackle die SS SV als mögliche Nachfolgerin der TD-Z anpreist, verstärkte meine Lust nur. Trotz einiger Zweifel ob der zahlreichen Plastikanteile, was ich hier im Forum aufschnappte (ich glaube, @scorpion1 war’s), kaufte ich sie mir für die Erfahrung. Die plastik’sche Ernüchterung stellte sich tatsächlich relativ schnell ein, wurde am Wasser aber auch sehr schnell durch genau das Wurfgefühl ausgeglichen, das ich bei einer Rolle haben möchte und mich sooooooo glücklich macht und mit jedem Wurf zum Lachen bringt. Die SV-Spule isses und fühlt sich tatsächlich wie die TD-Z an. Was auf das Profil nicht ganz zutrifft. Das kommt eher einer Steez gleich, greift sich aber wunderbar – die Rolle verschwindet fast schon in der Hand und liegt sehr schön flach auf der Rute. Leider bin ich angesichts des Preises nie über die Plastikanteile, den nicht klickenden spool tension knob und die 80 mm-Kurbel hinweggekommen. Natürlich könnte ich das alles nachrüsten, und bei der Tatula würde ich da kein bischen überlegen, aber bei einer Rolle dieser Preisklasse ist mir das too much. Ich erwarte kein high end, aber wenn ich mich schon in das Wurfgefühl verliebe, muss auch der Rest stimmen. Auch das kenne ich anders, und daher trenne ich mich ebenfalls von der SS SV, wenn auch nicht so leicht wie von den anderen beiden Rollen. Sie ist ein würdiger Ersatz für eine Alphas und im leichten und mittleren Bereich sehr gut aufgehoben. Sie vermittelt einen warmen, sanften Eindruck der sehr gut zu einem ist. Wie die schicke, nette Bauerntochter, die einen wirklich liebt und es sehr genießt, wenn man(n) das erwidert. Mir reicht das aber nicht, ich will die Welt retten und brauche jemanden mit richtig viel Bums. Liebe SS SV, ich wünsche Dir, dass Du jemanden findest, der zu Dir passt und mit dem Du sehr glücklich wirst, wobei ich Dir sehr gerne helfe. Ich freue mich sehr, Dich wiederzusehen und werde Dich in sehr guter Erinnerung behalten und Deine tollen Eigenschaften bei jeder sich bietenden Gelegenheit als gutes Vorbild anpreisen.

    Für mich heißt das, dass ich erstmal alleine bleibe. Wobei das gar nicht stimmt, denn sooo alleine bin ich gar nicht. Ich habe tolle Projekte, die ich (neu) für mich entdeckte und ausbauen möchte. „The Search For One continues…“ wollte ich ursprünglich schreiben, aber gestern (Mo, 24.8.) wurde mir bewusst, dass es wahrscheinlich gar keine Suche mehr gibt. Ich bin längst angekommen und der Rest wird ganz automatisch auf mich zukommen. Ursprünglich wollte ich auch weitere Marken testen, wenn mich Daiwa weiterhin nicht befriedigt (ich kann mir gut vorstellen, dass mir Lew’s gefallen wird), aber vielleicht ist auch das gar nicht nötig. Es ist nur meine Wobblerangelei, in der ich mich von meinem alten Stil löse und umstrukturiere. Jetzt widme ich mich erstmal anderen Bereichen, in denen ich weit weniger erfahren bin, und auf dem Weg wird sich sicher auch der Rest ergeben. Erste Zeichen, die mich reizen, habe ich schon bekommen, aber ich halte jetzt erstmal schön die Füße still und beobachte, wie sich dieser Umbruch entwickelt. Diesen Test hier zu erfahren und beschreiben hat jedenfalls Spaß genug gemacht, dass ich schon jetzt sagen kann, dass es sicher nicht der letzte ist.


    Liebe Grüße,

    Sebastian


    P.S. wie schon angedeutet, hab ich’s nicht so mit Technik, die deutschen Begriffe fallen mir erst recht nicht ein, da ich fast nur auf englischsprachigen Internetseiten unterwegs bin. Ich freue mich daher, wenn mich jemand aufklärt, wie die „Fliehkraftbremse“ (der Knopp unter der Sternbremse) und das „Rad“ an der palm plate (Magnetbremse?) richtig und in den jeweiligen Sprachen heißen, ich bau das dann auch im Text oben richtig ein. Danke :)

    Edit #1 ist vollzogen: „Fliehkraftbremse“ = Spulenbremse (danke an @scorpion1 bei BA)
    Geändert von MSH (28.08.2015 um 11:41 Uhr)

  2. #2
    Moderator Board-Inventar Avatar von Lusso
    Registriert seit
    28.03.2010
    Beiträge
    5.022
    Sauber!
    ...and if you use this rod, you can feel everything on the bottom of a lake; everything!

  3. #3
    Benutzer Raubfischjäger Avatar von Steppo
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    Wow, danke für die tolle Arbeit die hier abgeliefert hast!
    All your tackle are belong to us!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Super Sache , besten Dank! Jetzt bin icv auch scharf auf ne SS SV ...

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von MSH
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    Kannst gerne meine haben - wie geschrieben tauchen alle drei Kandidaten ohnehin demnächst im Marktplatz auf

  6. Nippon-Tackle
  7. #6
    josefbepperlsepp Board-Inventar Avatar von sepp
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    Hölle - Doktorarbeit

    habs jetzt nicht gelesen - muß ja auch eigentlich buckeln - warum hast Du für ne Barsch BC keine 50er in der Vorauswahl? - ne Pixy zum Bleistift?



    mir fiel beim Titel sofort die neue langsame Alphas ein - die mir demnächst auch nochmal reinlaufen wird
    . . . so vui schee unser boarisch Hoamadl . . .

  8. #7
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Spitzen Bericht Sebastian!!!

    Ich fische u.a. auch diese 3 Rollen.

    *Am wenigsten komme ICH mit der T3 klar. Ich kann es nicht näher beschreiben aber mich stört der Klappdeckel mit meinen eher kleinen Händen.

    * Eine meiner Tatulas Typ R ist auf der Stratofortress. Dort passt sie meiner Meinung nach perfekt hin. Wenn dann wird sie dort nur von der Zilli Typ R ersetzt.

    * Und MEINE SS SV wird mich NICHT mehr verlassen!!!
    Sie ist gerade zu Testzwecken auf die Blitz geschnallt.


    Und trotzdem gibt es nur eine Rolle die meine unbestritten Nummer 1 ist - eine gut gebrauchte Daiwa TD-itö 103 HL
    Sparst du in der Not, hast du´s für den Tod!

  9. #8
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger Avatar von maikh
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    Danke. Nen grünen kann ich Dir leider nicht geben, da muss ich erst jmd anderen Belohnen. ;)
    "Am Ende fließen alle Dinge ineinander - und aus der Mitte entspringt ein Fluss. Der Fluss wurde bei der großen Überschwemmung der Welt begraben und fließt aus dem Keller der Zeit über Steine. Auf einigen der Steine befinden sich zeitlose Regentropfen. Unter den Steinen sind die Wörter. Doch einige Worte wird man nie verstehen. Ich kann mich dem Wasser nicht entziehen."

  10. #9
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von MSH
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    Dank Dir, Mike, aber ich komm klar. Hab auch schon viele Streicheleinheiten bekommen (Danke, Danke an dieser Stelle) Richtig schön ist auch, dass sich hier scheinbar ne klasse Diskussion entwickelt

    @Buckel-Bastl: die Antwort auf Deine Frage findest Du im Text Schöne Scheiße, wa?! Aber schön, dass ich Dein Interesse geweckt habe.
    Geändert von MSH (26.08.2015 um 15:05 Uhr)

  11. #10
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger Avatar von Vax
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    Wow das ist mal ein klasse Bericht, danke!

    Mir würde jetzt spontan noch die Alphas SV bzw die PX68 einfallen als Kandidaten. Laufen bei uns im Umfeld beide spitzenmäßig. Mit Gummis sowie mit Jigs.
    Neogobius Melanostomus Elitekader Nord-West

  12. #11
    Erfahrener Benutzer Raubfischjäger Avatar von Semper Fi
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    Super toller Bericht, einfach Klasse.
    Danke für die Arbeit....
    The only easy day was yesterday

  13. #12
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Zitat Zitat von MSH Beitrag anzeigen
    Kannst gerne meine haben - wie geschrieben tauchen alle drei Kandidaten ohnehin demnächst im Marktplatz auf
    Können wir gerne nochmal drüber quatschen :)

  14. #13
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von Rednec
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    wurde mir bewusst, dass es wahrscheinlich gar keine Suche mehr gibt. Ich bin längst angekommen und der Rest wird ganz automatisch auf mich zukommen.
    Welche Rolle hat dich denn dahin gebracht und was kommt momentan zum Einsatz , da du ja die Testreihe ohne Happyend für dich abgeschlossen hast.

    Zum "Battle" muss ich sagen , das man im Leben auch durchaus mal mit Kompromissen leben muss, es wird nie (globaler Markt )etwas geben, was jeden einzelnen in seiner Ansicht und Vorlieben befriedigt.
    Wer sich tiefergründige Gedanken dazu macht , steckt imho schneller in einer Sackgasse fest .

    Super finde ich nach wie vor dein Engagement im "Bezug" auf den US amerikanischen Markt...
    Geändert von Rednec (29.08.2015 um 10:12 Uhr)
    -mal biste der Hund , mal biste der Baum -

  15. #14
    Neuer Benutzer Forengespenst
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    Hallo Sebastian,

    sehr ausführlicher Bericht !
    Ich wollte mir die Tatula eigentlich in nächster Zeit kaufen , aber dein Bericht hat mich ein wenig verunsichert ,weil Zicken mag ich überhaupt nicht ! Wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig als es zu testen !

    Beste Grüsse Chris

  16. #15
    Erfahrener Benutzer Raubfischjäger Avatar von Semper Fi
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    Toller Bericht, sehr informativ. Danke...

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